koreanische Literatur. Bis zur Einführung der koreanischen Schrift (Mitte 15. Jahrhundert) wurde

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Anfänge

Die ältesten Zeugnisse altkoreanischer Dichtung sind Kultgesänge (zum Teil für schamanistische Rituale), die nur in chinesischer Übersetzung und fragmentarisch erhalten sind. Die literarische Tradition in koreanischer Sprache beginnt in der Zeit des Vereinten Silla (668–935) mit den Hyangga (»heimische Lieder«, auch Sanoega, »Lieder des Ostens«, d. h. Koreas, genannt), die wohl im Zusammenhang mit rituellen (schamanistischen) und

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Etablierung einer eigenständigen koreanischsprachigen Literatur

Die frühesten Zeugnisse koreanischsprachiger Erzählliteratur stammen aus dem 17. Jahrhundert. Die Zuschreibung des sozialkritischen und fantastischen Räuberromans »Hong-Kiltong-chŏn« (»Hong-Gildong-jeon«) an Hŏ Kyun (Heo Gyun;

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Internationale Einflüsse ab dem Ende des 19. Jahrhunderts

Als sich Korea mit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts zunehmend auch mit internationalen politischen Fragen befassen musste, begann ein neues literarisches Zeitalter, in dem die realistische Darstellung der Wirklichkeit in den Vordergrund trat und zunehmend auch die koreanische

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Jüngere Entwicklungen

In der Literatur Nord-Koreas blieb der (koreanisch uminterpretierte) sozialistische Realismus bestimmend. Seit den 1960er–Jahren wurde die Literatur zunehmend in den Dienst des Personenkults um die Staatschefs Kim Il Sung und Kim Jong Il gestellt. In Süd-Korea wurde die

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Werke

Weiterführende Literatur:

I. S. Zŏng: A guide to Korean literature (Elizabeth, New Jersey,
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Quellenangabe
Brockhaus, koreanische Literatur. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/koreanische-literatur