Sein Bild in der Geschichtsschreibung
Bis ins 19. Jahrhundert blieb Müntzers Bild in der Geschichtsschreibung bestimmt von der polemisch-abwertenden Haltung des Protestantismus (Philipp Melanchthon, Euricius Cordus, Helius Eobanus Hessus, Nicodemus Frischlin, Martin Rinckart) gegenüber Müntzer (»Fanatiker«, »Schwärmer«). Erst Gottfried Arnold zeigte ihn unbefangener (1699–1700). Vormärz (Heinrich Heine) und revolutionäre Bewegung von 1848 (u. a. Wilhelm Zimmermann, * 1807, † 1878; nach ihm Friedrich Engels, 1850)
Quellenangabe
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