Thomas Mann, Schriftsteller, Literaturnobelpreisträger 1929, * 6. 6. 1875 in Lübeck, † 12. 8. 1955 in Zürich, Vater von Erika Mann

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Leben

Manns Vater, der Lübecker Senator und Konsul Thomas Johann Heinrich Mann (* 1840, † 1891), entstammte einer Patrizier- und Kaufmannsfamilie und leitete eine Getreidegroßhandlung. Seine Mutter Julia, geborene da Silva-Bruhns (* 1851, † 1923), war brasilianisch-deutscher Herkunft. Nach dem Tod des Vaters übersiedelte die Familie

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Werk

Erzählerisches Werk: Die Buchveröffentlichungen begannen mit dem Novellenband »Der kleine Herr Friedemann« (1898); mit dem ersten Roman »Buddenbrooks. Verfall einer Familie« (2 Bände) wurde er weltberühmt (auch den Nobelpreis 1929 erhielt er ausdrücklich für dieses Werk); Mann beschreibt hier, mit autobiografischen Anklängen, die Geschichte einer Lübecker Kaufmannsfamilie, deren Niedergang v. a. durch neue gesellschaftliche Wirklichkeiten, gewandelte moralische Vorstellungen und eine zunehmende Lebensuntüchtigkeit bei Steigerung des künstlerischen Sinns herbeigeführt wird. Die Polarität Bürger – Künstler, Leben – Geist wurde, beeinflusst von der Philosophie F. Nietzsches, früh

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Werke

Weiterführende Literatur:

A. Banuls: Thomas Mann u. sein Bruder Heinrich (aus dem Französischen, 1968);
K. Hamburger: Der Humor bei Thomas Mann (21969);
E. Heller: Thomas Mann. Der ironische Deutsche (Neuausgabe 41987);
Hans Mayer: Thomas Mann (31995);
K. Harpprecht:
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Quellenangabe
Brockhaus, Thomas Mann. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/mann-thomas