Kupfer [althochdeutsch kupfar, über spätlateinisch cuprum von lateinisch (aes) cyprium, eigentlich »von Zypern stammendes (Erz)«], Cuprum, Elementsymbol Cu, ein chemisches Element aus der ersten Nebengruppe des Periodensystems. 

Kupfer

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Vorkommen und Gewinnung

Kupfer gehört zu den relativ seltenen Elementen; es steht in der Häufigkeit der chemischen Elemente an 26. Stelle. In der Natur kommt Kupfer in geringen Mengen gediegen vor (z. B. findet sich verhältnismäßig reines Kupfer am Oberen See, USA). Technisch wichtig sind v. a. die sulfidischen Kupferminerale Kupferglanz, Kupferkies, Bornit und Bournonit sowie das oxidische Mineral Cuprit. Weitere bekannte Kupferminerale sind Atacamit, Azurit, Malachit und Pseudomalachit. Der Anteil in der Lithosphäre beträgt durchschnittlich 0,005 %. Abbauwürdige Lagerstätten

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Verwendung

Kupfer wird heute v. a. im Bauwesen verwendet, sowohl in der Architektur als auch für Elektro-

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Physiologie

Kupfer ist für Menschen, höhere Tiere und einige Pflanzen ein wichtiges Spurenelement; es ist besonders an Elektronenübertragungsprozessen in Membranen beteiligt, so z. B.

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Umweltwirkung

Kupfer ist in seiner metallischen Form kaum löslich und daher praktisch

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Wirtschaft

Weltweit werden etwa 16,20 Mio. t Kupfer jährlich verwendet, davon in Deutschland rund 2,47 Mio. t. Große Bedeutung hat das Recycling von Kupfermaterialien. Etwa 50 % des raffinierten Kupfers werden in

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Geschichte

Kupfer wird als das erste Gebrauchsmetall angesehen; zuerst wurde es als gediegenes Kupfer zur Herstellung von Schmuck verwendet und durch Hämmern bearbeitet. Im 6./5. Jahrtausend v. Chr. wurde entdeckt, dass Kupfer schmelzbar ist und Kupfererze reduziert (umgewandelt) werden können (Zentren in Vorderasien und auf der Balkanhalbinsel). Die ältesten bekannten kupferzeitlichen Kupferbergwerke stammen aus der

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Quellenangabe
Brockhaus, Kupfer. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/kupfer-20