Kuba, amtlich spanisch República de Cuba, deutsch Republik Kuba, Staat in

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der am 24. 2. 1976 in Kraft getretenen Verfassung (mehrfach modifiziert) ist Kuba eine sozialistische Republik mit Einparteiensystem. Oberstes Staats- und Gesetzgebungsorgan ist die Nationalversammlung

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Recht

An der Spitze des Rechtssystems steht der Oberste Volksgerichtshof (Tribunal Supremo Popular). Er setzt sich aus Kammern für Straf-,

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge wurde 1850 erstmals in New York gehisst und nach der Unabhängigkeit 1902 eingeführt. Sie ist in fünf

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Nationalfeiertag

Der 1. 1. (Tag der Befreiung) erinnert an die Revolution 1959.

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Verwaltung

Kuba ist in 15 Provinzen, ein Sonderverwaltungsgebiet (Isla de la Juventud),

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Parteien

Der Partido Comunista de Cuba (PCC; 1961 hervorgegangen aus dem Zusammenschluss

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Gewerkschaften

Dachverband von 19 Einzelgewerkschaften mit rund 3 Mio. Mitgliedern ist die

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Bildungswesen

Das zentralisierte Bildungssystem gehört zu den gut organisierten Lateinamerikas. Schulen und Universitäten sind öffentlich, der Besuch ist kostenlos. Es

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Medien

Alle Medien befinden sich in Staatsbesitz und unterliegen strikter Kontrolle bzw. Zensur. Sie dienen vorwiegend als Propagandainstrument. Private Rundfunksender sind verboten, der Zugang zum Internet

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit 2 Jahre) beträgt 49 000 Mann; paramilitärische Kräfte: 27 000

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Landesnatur

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Landschaft

Die 1 200 km lange und 35–200 km breite Hauptinsel ist die größte Insel der Großen Antillen und wird überwiegend von aus Kalksteinen aufgebautem Tiefland eingenommen, das kreidezeitlichem Vulkangestein aufliegt. Die Küsten sind von zahlreichen Buchten (Bolsahäfen) durchbrochen,

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Klima

Kuba hat wechselfeuchtes randtropisches Klima. Einem relativ trockenen Winter steht ein

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Vegetation

Die ursprüngliche Flora des Tieflandes (regengrüne, von Savannen durchsetzte Feuchtwälder, zum

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Kuba ist die bevölkerungsreichste Karibikinsel. Nach offiziellen Angaben sind 64 % Weiße (überwiegend spanischer Abstammung), 27 % Mulatten beziehungsweise Mestizen und 9 % Schwarze (Nachkommen der afrikanischen Sklaven). Eine Minderheit bilden die Nachkommen der chinesischen Kontraktarbeiter, die nach Abschaffung der Sklaverei nach Kuba kamen. Nach 1959 verließen Hunderttausende, vor allem Angehörige der früher

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit. Alle Religionsgemeinschaften sind rechtlich gleichgestellt. Es gilt der Grundsatz der strikten gesetzlichen Trennung von Staat und Kirche und

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Seit der Revolution von 1959 wurde die gesamte Wirtschaft unter staatliche Leitung gestellt. Die seit 1960 bestehenden Handelssanktionen der USA führten zu einer wirtschaftlichen Anlehnung Kubas an den Ostblock. 1972 wurde Kuba Mitglied des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW), mit dessen

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Bodenschätze

Unter den Bodenschätzen sind die Nickelerzlagerstätten (rund 7,2 % der Weltreserven) am

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Energiewirtschaft

Die Stromversorgung (Produktion 2015: 20,3 Mrd. kWh) basiert überwiegend auf der

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Industrie

Verstaatlicht wurden 1959–60 95 % aller Industriebetriebe (vorwiegend nordamerikanischer Besitz), 1968 der fast ausschließlich aus kleinen Handwerksbetrieben

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Landwirtschaft

Die Landwirtschaft trug 2015 3,9 % zum BIP bei; ihr Anteil an den Beschäftigten lag bei 19,1 %.

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Forstwirtschaft

Ausgedehnte Wald- und Savannengebiete sind schon früh für den Zuckerrohranbau gerodet

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Fischerei

1977 erweiterte Kuba die Fischereigrenze auf 200 Seemeilen vor der Küste

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Tourismus

Der staatlich organisierte Reiseverkehr hat seit 1977 stark zugenommen und entwickelte sich zur wichtigsten Deviseneinnahmequelle. 2015 kamen 3,52 Mio. ausländische Besucher auf die Karibikinsel, hauptsächlich aus Kanada und Europa. Die wichtigsten touristischen Zentren sind vor allem

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Außenwirtschaft

Kuba erwirtschaftete seit seiner Unabhängigkeit fast durchweg ein Außenhandelsdefizit, das (2016) 7,95 Mrd. US-$ betrug.

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Verkehr

Das Straßennetz umfasst rund 60 000 km (rund die Hälfte asphaltiert), die zentrale Hauptstraße, die

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Geschichte

Kuba wurde am 27. 10. 1492 von Kolumbus auf seiner ersten Reise entdeckt und ab 1508 in knapp drei Jahren durch den Spanier D. de Velázquez erobert.

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Christoph Kolumbus

Christoph Kolumbus (Gemälde von Sebastiano del Piombo, 1519)

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Diego de Velázquez: Denkmal

Statue zu Ehren von Diego Velázquez am Eingang zum Prado in Madrid.

Die einheimische indianische Bevölkerung – Aruak (Taino) und die von diesen zurückgedrängten älteren Ciboney und Guanahatabey (Westindische Inseln, Vorgeschichte) –

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Informationen zur kubanischen Kultur

Informationen zur kubanischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Kuba. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/kuba-20