Kohl, Helmut, Politiker und Bundeskanzler 1982-1998, * 3.4.1930 in Ludwigshafen am Rhein,

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Politischer Aufstieg in Mainz und Bonn

Kohl studierte Geschichte sowie Rechts- und Staatswissenschaften in Frankfurt am Main und Heidelberg. Anschließend arbeitete er 1959–69 als Referent des Verbandes der Chemischen Industrie in Ludwigshafen. 1960 heiratete er die Fremdsprachensekretärin Hannelore Renner (* 1933), die sich 2001 das Leben nahm. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor.

Seit 1947 Mitglied der CDU, erwarb Kohl

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Kanzler der »Wende«

Kohl trat an die Spitze einer Regierungskoalition aus CDU, CSU und FDP, die bei den Bundestagswahlen von 1983 und 1987 bestätigt wurde. Anfangs stark unterschätzt, wurde

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Kanzler der »Einheit«

Nachdem sich 1989 starke innerparteiliche Kritik an seinem Führungsstil bis zum Versuch gesteigert hatte, ihn als Parteivorsitzenden abzulösen, wobei es u. a. zum Bruch mit Lothar Späth und Heiner Geißler kam, gaben der Zusammenbruch des Ostblocks und die Wiedervereinigung Deutschlands Kohls Kanzlerschaft eine unerwartet neue Wendung. Vor dem Hintergrund der staatlich-politischen Krise und der nationalen Wendung der Oppositionsbewegung in der DDR im Herbst 1989 sowie der

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Überzeugter Europäer

Schon vor 1989/90 war Kohl in der Europapolitik um neue Impulse für den europäischen Einigungsprozess bemüht. Nach 1989/90 setzte er sich

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Nach der Kanzlerschaft

Mit der Niederlage seiner Regierungskoalition bei den Bundestagswahlen am 27.9.1998 wurde Kohl abgewählt. In Konsequenz der Wahlniederlage trat Kohl als Bundesvorsitzender der CDU

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Literatur

Helmut Kohl im Spiegel seiner Macht, herausgegeben von R. Appel (1990) 
K. Dreher, 
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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Helmut Kohl. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/kohl-helmut