Kleist, Heinrich von, Schriftsteller, * 18.10. (nach eigener Angabe 10.10.) 1777 in

(12 von 77 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Militärzeit und Studium

Kleist war der älteste Sohn eines preußischen Hauptmanns und Großneffe von

(11 von 74 Wörtern)

Hinwendung zur Dichtung

Die »Kantkrise« (1801), das Zerbrechen seines rationalistischen Weltbildes und die damit verbundene Hinwendung zu Subjektivismus und Irrationalismus, bezeichnet die endgültige Wendung Kleists von der Wissenschaft zur

(26 von 180 Wörtern)

Zusammenbruch und fruchtbarste Schaffensperiode

Erneute Reisen führten ihn 1803 u. a. nach Paris. Dort kam es aufgrund seines labilen seelischen Zustands zur Krisis und zum Zusammenbruch (Brief an Ulrike vom 5. 10.: »Ich kann nicht mehr«). Kleist verbrannte sein »Guiskard«-Manuskript und wanderte, von Selbstmordgedanken gequält,

(39 von 275 Wörtern)

Letzte Jahre

Nach dem Scheitern seiner literarischen Bemühungen versuchte sich Kleist als politisch engagierter Autor. Mit dem Tendenzdrama »Die Hermannsschlacht« wollte er zum Kampf gegen Napoleon I. aufrufen. Die geplante Uraufführung am Wiener Burgtheater scheiterte an der Niederlage

(36 von 254 Wörtern)

Wirkung

Kleists Dichtung ist keiner literarischen Schule zuzurechnen. Er setzt seine Figuren extremen Konflikten aus, die radikal zugespitzt und verlustreich ausgetragen werden. Durch ihn gewann die deutsche

(26 von 185 Wörtern)

Literatur

Kleist. Leben u. Werk im Bild, hg. v. E. Siebert (1980);
B. Fischer: Ironische Metaphysik. Die Erzählungen Heinrich
(15 von 103 Wörtern)

Quellenangabe
Brockhaus, Heinrich Kleist. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/kleist-heinrich