Karl I., der Große, lateinisch Carolus Magnus, französisch Charlemagne [ʃarləˈmaɲ], König der Franken (seit 768) und Langobarden (seit 774), Kaiser (seit 800), * 2. 4. 747 oder 748, † 28. 1. 814 in Aachen.

Karl gilt als eine der größten europäischen Herrscherpersönlichkeiten. Durch seine politische Konzeption (Verschmelzung antiken Erbes, christlicher Religion und germanischer Gedankenwelt) hat er die geschichtliche Entwicklung Europas maßgeblich bestimmt.

Er stammte aus dem Geschlecht der Arnulfinger, das später nach ihm Karolinger genannt wurde, Sohn Pippins III., des

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Werke

Weiterführende Literatur:

Karl der Große. Lebenswerk u. Nachleben, hg. v. W. Braunfels, 5 Bde. (1965–68);
A. Kalckhoff:
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Quellenangabe
Brockhaus, Karl I. (der Große). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/karl-karl-i-40