Österreich, amtlich Republik Österreich, Staat in Mitteleuropa, grenzt im Norden an

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Staat und Recht

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Verfassung

Die geltende, unter wesentlicher Mitarbeit von H. Kelsen ausgearbeitete Verfassung der Republik Österreich stammt vom 1. 10. 1920. Sie wurde 1929 grundlegend verändert, 1934 zugunsten einer ständestaatlichen Verfassung beseitigt und 1945 wieder in Kraft gesetzt. Seither wurde das Stammgesetz, das Bundesverfassungsgesetz (B-VG), mehrfach modifiziert. Neben dem B-VG und den besonderen Verfassungsgesetzen des Bundes enthalten auch normale Gesetze und Staatsverträge Verfassungsbestimmungen. Für die 9 österreichischen Bundesländer enthält das B-VG eingehende Regelungen ihrer Staatsorganisation, denen die Landesverfassungen und die neben diesen geltenden speziellen Landesverfassungsgesetze

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Recht

Hauptquelle des Zivilrechts ist das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch (ABGB) von 1811. Änderungen des hier verankerten bürgerlichen Rechts erfolgen durch Sondergesetze, so das Mietrechtsgesetz von 1981

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge leitet sich von dem Bindenschild im Wappen ab, der 1230 auf einem Siegel des Babenbergers Friedrich II. erstmals erschien. Die Flagge ist in drei gleichen

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Nationalfeiertag

Der 26. 10. erinnert an den 1955 getroffenen Beschluss des Nationalrates über

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Verwaltung

Österreich besteht aus 9 Bundesländern (Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien

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Parteien

Im Rahmen des parlamentarisch-demokratischen Systems ringen v. a. die folgenden Parteien um die Gunst der

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Gewerkschaften

Erste dauerhafte Gewerkschaften entstanden nach 1870 aus Bildungs- und Unterstützungsvereinen, d. h. nach Erlass des allen Bürgern Versammlungs- und Vereinsfreiheit gewährenden Staatsgrundgesetzes (1867) sowie des Koalitionsgesetzes von 1870, das Streiks und die Unterstützung von Streikenden erlaubte. Größere Bedeutung erlangten die Gewerkschaften erst 1893 mit Gründung

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Bildungswesen

Gesetzgebung und Vollziehung im Bildungswesen sind zwischen Bund und Ländern in unterschiedlichem Ausmaß geteilt; bei Universitäten und Kunsthochschulen ist allein der Bund zuständig, wobei die Freiheit der Wissenschaft und Lehre sowie die Freiheit der Kunst verfassungsrechtlich garantiert sind. Ein deutliches Übergewicht hat der Bund auch bei der Schulgesetzgebung. Abgesehen von der Regelung des Kindergartenwesens sowie bestimmter land- und forstwirtschaftlicher Schulen sind die Länder im Wesentlichen nur befugt, für Pflichtschulen landesbezogene Ausführungsgesetze zu erlassen. Eine stärkere Stellung nehmen die Länder hingegen

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Medien

Meinungs- und Pressefreiheit sind gewährleistet, die Medienlandschaft ist vielfältig. Stark engagiert sind deutsche Medienunternehmen, insbesondere die Funke-Mediengruppe (Mediaprint; Presse) und ProSiebenSat. 1 Media AG (Fernsehen). –

Presse: Die Konzentration auf dem Tageszeitungsmarkt ist weit fortgeschritten. Zum Erhalt der regionalen Pressevielfalt und zur Qualitäts- und Zukunftssicherung sowie

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Streitkräfte

Mitte der 1990er-Jahre wurde das Bundesheer durch Verkleinerung und Modernisierung den neuen sicherheitspolitischen Erfordernissen angepasst und gleichzeitig ein neues Einsatzkonzept geschaffen. Die Priorität

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Landesnatur

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Landschaft

Österreich ist überwiegend ein Gebirgsland, knapp zwei Drittel des Landes, der gesamte Westen, das Zentrum und der zentrale Süden, werden von den Ostalpen eingenommen. Die wichtigsten Siedlungs- und Wirtschaftsräume sind jedoch die Flach- und Hügelländer (Alpen- und Karpatenvorland, Wiener Becken, randliches Becken der Pannonischen Tiefebene) sowie die inneralpinen Längstäler und Becken.

Die Ostalpen sind in parallel angeordnete Gesteinszonen gegliedert, die nach Osten auffächern und dabei merklich an Höhe verlieren. Die kristallinen Zentralalpen trennt im Norden eine große Längstalfurche (Walgau, Kloster-,

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Klima

Österreich liegt im Übergangsbereich vom ozeanischen zum kontinentalen Typ der gemäßigten Klimazone, wobei sich der ozeanische Einfluss vor allem in den hohen Niederschlägen der westlichen und

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Vegetation

Auffallend ist der 3,99 Mio. ha große Waldbestand, der etwa 47,6 % der Landesfläche ausmacht. Am dichtesten bewaldet sind die Hänge der Nördlichen Kalkalpen und die vorgelagerten

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Tierwelt

Bedingt durch die vielfältige Landesnatur ist auch die Tierwelt Österreichs artenreich, so kommen z. B. etwa 400 Wirbeltierarten vor. Weitverbreitet sind bekannte mitteleuropäische Tiere wie Reh, Rothirsch, Wildschwein, Rotfuchs, Dachs, verschiedene Marderartige, Feldhase und andere.

Besonders charakteristisch ist die alpine Fauna mit

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Die österreichische Gesellschaft ist relativ homogen; rund 89 % der Bevölkerung sind deutschsprachig. Zu den anerkannten nationalen Minderheiten gehören Slowenen, die überwiegend in Kärnten leben, Kroaten, Ungarn und Roma vor allem im Burgenland sowie Tschechen und Slowaken in Wien und Niederösterreich. Im Artikel 7 des Staatsvertrages, im Volksgruppengesetz von 1976 sowie in diversen Ländergesetzen sind die besonderen Rechte der Minderheiten geregelt

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Religion

Durch Artikel 14 des Staatsgrundgesetzes von 1867 ist Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit gewährleistet. Das Verfassungsrecht verleiht dem Staat das Recht, Kirchen und Religionsgesellschaften offiziell anzuerkennen und gewährt den gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften paritätisch religiöse Korporationsrechte (öffentliche Religionsausübung; Autonomie in den inneren Angelegenheiten).

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Österreich gehört weltweit zu den Ländern mit hohem Einkommen. Das Bruttonationaleinkommen (BNE) je Einwohner beträgt (2016) 45 230 US-$. Die volkswirtschaftlichen Indikatoren weisen Österreich als ein relativ stabiles Land aus. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs zwischen 2002 und 2008 im Schnitt jährlich um 2,4 %

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Dienstleistungssektor

Der Stellenwert des tertiären Sektors hat in den letzten Jahren deutlich

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Tourismus

Der Tourismus hat sich zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt; sein Anteil am BIP beträgt 8,8 %. Gemessen an den Einnahmen aus dem Reiseverkehr je Einwohner ist Österreich führend unter den OECD-Ländern. Die Schwerpunkte liegen in den Bundesländern Tirol, Salzburg, Kärnten, Vorarlberg und

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Landwirtschaft

Aufgrund des Gebirgscharakters großer Teile des Landes und ausgedehnter Waldgebiete nimmt die landwirtschaftliche Nutzfläche nur knapp ein Drittel der Gesamtfläche ein: 1,4 Mio. ha sind Ackerland, rd. 65 400 ha Dauerkulturen (darunter etwa 46 500 ha Weinanbaufläche) und 1,3 Mio. ha Wiesen und Weiden.

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Forstwirtschaft

Österreich ist nach Finnland und Schweden das waldreichste Land Europas (etwa

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Fischerei

Gewerblicher Fischfang wird in den zahlreichen österreichischen Seen, Fischzucht (Karpfen, Forellen)

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Bodenschätze

Der Bergbau hat in den Ostalpen schon frühgeschichtliche Tradition (Salz, Kupfer, Blei,

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Energiewirtschaft

Mangels großer Energiereserven ist Österreich überwiegend auf Energieimporte (rund zwei Drittel des Bruttoinlandsverbrauchs) angewiesen.

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Industrie

Der verstaatlichte Industriesektor war Ausgangspunkt der industriellen Entwicklung in der Nachkriegszeit (besonders im oberösterreichischen Zentralraum, in der Obersteiermark und im Wiener Becken); er baute auf

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Außenwirtschaft

Österreichs Außenhandelsbilanz ist annähernd ausgeglichen (2016: Importwert 142,4 Mrd. €; Exportwert 137,5

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Verkehr

Bedingt durch seine geografische Lage erfüllt Österreich eine wichtige Transitfunktion in Europa sowohl für den Nord-Süd-Verkehr über die Alpen als auch für den Ost-West-Verkehr. Ein Drittel des alpenquerenden Transits geht über Österreich. Entsprechend gut ist die Verkehrsinfrastruktur ausgebaut. Allerdings führt die Zunahme des emissionsintensiven Gütertransports infolge der fortschreitenden Integration in Europa zu kaum mehr lösbaren Problemen. Die Bereitschaft zum weiteren Ausbau der

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Geschichte

Zur Vorgeschichte Mitteleuropa.

Früh- und Hochmittelalter

Zu Beginn des 6. Jahrhunderts festigte sich eine dauernde Herrschaft der Baiern im Donau- und Alpengebiet; zum baierischen Stammesbereich gehörten damals bereits das westliche Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Tirol. Daneben gab es slawische Siedlungen der Mährer in Niederösterreich und der Slowenen in der Steiermark und in Kärnten. Mit dem Stammesgebiet der Baiern kamen auch die österreichischen Länder unter den Einfluss des Frankenreichs. Im 8. Jahrhundert geriet Kärnten in die Abhängigkeit der bayerischen Herzöge. Nach der Zerstörung

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Informationen zur österreichischen Kultur: österreichische Kunst

Informationen zur österreichischen Kultur: österreichische Kunst

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Österreich. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/österreich