Westreise, v. a. in der DDR umgangssprachliche Bezeichnung für die – außer für Rentner stark eingeschränkte – legale Reise ins »kapitalistische Ausland«, d. h. vor den Eisernen Vorhang, besonders – unter Passieren der innerdeutschen Grenze – in die Bundesrepublik Deutschland; unter einigen Erleichterungen seit 1972 geregelt durch den Grundvertrag sowie v. a. durch den Verkehrsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR.

Leben unter dem Signum von Absperrung und Einschließung: Seit Beginn der staatlichen Existenz der DDR

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Quellenangabe
Brockhaus, Westreise (DDR). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/westreise-ddr