Wasser, Bezeichnung für die auf der Erde am häufigsten vorkommende Flüssigkeit

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Physikalische und chemische Eigenschaften

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Reines und natürliches Wasser

Reines Wasser ist eine geruch- und geschmacklose, durchsichtige, in dicker Schicht bläulich schimmernde Flüssigkeit. Es

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Struktur

Im Wassermolekül sind die beiden Wasserstoffatome durch kovalente Bindung (chemische Bindung) so an den Sauerstoff gebunden, dass das Molekül ein gleichschenkliges Dreieck bildet, wobei der

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Ungewöhnliche Eigenschaften

Aus der Struktur des Wassermoleküls ergeben sich eine Reihe von ungewöhnlichen Eigenschaften, die das Wasser bezüglich seiner Dichte

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Weitere Eigenschaften

Wasser besitzt mit 80,35 bei 20 °C eine der höchsten Dielektrizitätszahlen aller Flüssigkeiten (Dielektrizitätskonstante); diese bewirkt, dass zwei elektrisch geladene Körper in Wasser

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Destillation und Elektrolyse

Chemisch reinstes Wasser wird meist durch mehrfache Destillation (Aqua destillata) oder Entmineralisation in Ionenaustauschern (Aqua demineralisata)

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Formen reinen Wassers

Mit Experimenten an amorphem Eis konnte indirekt nachgewiesen werden, dass hochreines Wasser, das bei Temperaturen

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Formen natürlichen Wassers

Natürliches Wasser ist nicht chemisch rein, sondern enthält gelöste oder suspendierte anorganische und organische Stoffe. Regenwasser enthält

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Nachweis von Wasser

Zum Nachweis von Wasser wurden viele Methoden entwickelt. Qualitativ lässt sich

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Vorkommen

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Wasserkreislauf

Freies, nicht chemisch gebundenes Wasser gibt es auf der Erde hauptsächlich in der Hydrosphäre (mehr als 99 % in

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Wasserhaushalt

Als Wasserhaushalt bezeichnet man die mengenmäßige Erfassung und Bilanzierung der Elemente des Wasserkreislaufs: Niederschlag (N) mit Reif und

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Bedeutung des Wassers

Wasser ist eines der Hauptklimaelemente und auch maßgeblich für Verwitterung, Erosion und damit

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Kulturgeschichte

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Religionen

In den Religionen ist Wasser ein Symbol mit komplexem Bedeutungsspektrum. Als undifferenzierte, beliebig formbare Masse symbolisiert es in vielen Schöpfungsmythen den Uranfang alles Seienden; z. B. als Urgewässer (verkörpert durch den babylonischen Gott Apsu, der sich in der Urzeit mit Tiamat vereinte; den ägyptischen Nun, aus dem der Urhügel emporsteigt); im alttestamentlichen Schöpfungsbericht (1. Mose 1) schwebt der Geist Gottes über den Wassern, bevor Gottes Schöpfungswerk beginnt; im indischen Mythos trägt das Wasser das goldene Weltei, in dem Brahma vor aller Schöpfung ruht.

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Tiefenpsychologie

In der Tiefenpsychologie gilt das unergründliche Wasser als Symbol des Weiblich-Mütterlichen

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Philosophie

In der Philosophie erklärte Thales (6. Jahrhundert v. Chr.) die Herkunft aller Dinge aus dem Wasser,

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Literatur

A. L. Croutier: Wasser, Elixier des Lebens. Mythen u. Bräuche, Quellen u. Bäder (aus dem Amerikanischen, 1992);
S. Selbmann: Mythos Wasser. Symbolik u.
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Quellenangabe
Brockhaus, Wasser. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/wasser