Venus [v-; nach der gleichnamigen römischen Göttin] die, -, Astronomie: Zeichen , der nach

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Bewegungsverhältnisse

Bahn: Die Venus bewegt sich mit einer mittleren Geschwindigkeit von 35,02 km/s auf einer elliptischen Bahn, die die geringste Exzentrizität unter allen Planetenbahnen aufweist, rechtläufig um die Sonne. Sie kommt der Erde von allen Planeten am nächsten. Ihre Entfernung von

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Atmosphäre

Zusammensetzung: Die Venus hat eine Atmosphäre mit einer geschlossenen undurchsichtigen Wolkendecke (Albedo 0,76). Sie besteht zu 96 % aus Kohlendioxid, zu 3,5 % aus Stickstoff, der Rest wird von Wassermolekülen und Schwefeldioxid (Schwefeldioxid) gebildet; Argon, Neon, Kohlenmonoxid, Chlor- und Fluorwasserstoff (Chlorverbindungen, Fluorverbindungen) sind nur

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Oberfläche

Senken und Hochländer: Wegen der geschlossenen Wolkendecke ist die Venusoberfläche nicht direkt beobachtbar, sie ist aber mittels Radartechnik von venusumkreisenden Raumsonden aus gut untersucht. Da keine Ozeane existieren, werden Höhenangaben auf eine Kugel mit 6 051,8 km Radius bezogen. Etwa 80 % der Venusoberfläche sind relativ flache, von Lava bedeckte

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Magnetfeld

Die Venus hat kein nachweisbares eigenes Magnetfeld. Der Sonnenwind trifft daher direkt die

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Innerer Aufbau

Aufgrund der Masse, mittleren Dichte und wahrscheinlich ähnlichen chemischen Zusammensetzung sowie aufgrund kosmogonischer Überlegungen

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Geschichte der Erforschung

Als dritthellstes Gestirn (nach Sonne und Mond) ist die Venus seit prähistorischen Zeiten bekannt. Pythagoras gilt als erster Grieche, dem die Identität von Morgen- und Abendstern bewusst war. Der Phasenwechsel der

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Venussonden

Sondentypen: Je nach Aufgabenstellung und Flugbahn unterscheidet man Vorbeiflugsonden, Eintrittssonden, die in der dichten Venusatmosphäre am Fallschirm niedergehen und dabei zum Teil Ballonsonden aussetzen, sowie Lander (Landekapseln, Landeeinheiten), die auf dem Venusboden aufsetzen; Venussatelliten (Venusorbiter) kreisen in Umlaufbahnen um den Planeten. Wegen der extremen Bedingungen, denen Sonden in der Venusatmosphäre ausgesetzt sind, können sie von dort

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Werke

Weiterführende Literatur:

P. J. Cattermole: Atlas of Venus (1997);
J.-P. Luminet: Rendezvous
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Quellenangabe
Brockhaus, Venus (Astronomie). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/venus-astronomie