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Islamisierung und Mongolenreiche

Das Gebiet des heutigen Usbekistan, der historischen Region Westturkestan zugehörig, teilte im Altertum und Mittelalter deren Geschichte (Turkestan, besonders die Landschaften Sogdiana, Charism). Anfang des 8. Jahrhunderts wurde das Gebiet von den Arabern erobert und anschließend als Bestandteil

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Russische Herrschaft

In kolonialer Konkurrenz zu Großbritannien unterwarf Russland in den 1860er- und 1870er-Jahren das usbekische Territorium (1865 Eroberung Taschkents, 1867 Bildung des Generalgouvernements Turkestan, 1868 Errichtung eines Protektorats über Buchara und 1873 über Chiwa, 1876 Annexion von Kokand). Nach der russischen Oktoberrevolution wurde am

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Unabhängigkeit und Präsidentschaft Karimows

Die während des Zweiten Weltkrieges (November 1944) von Georgien nach Usbekistan (u. a. ins Ferganabecken) zwangsumgesiedelten turkstämmigen Mescheten waren 1989 von blutigen Pogromen betroffen (danach Evakuierung). Am 20. 6. 1990 erklärte Usbekistan seine Souveränität, am 31. 8. 1991 seine Unabhängigkeit; am 21. 12. 1991 trat Usbekistan der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) bei, ohne sich zunächst allzu eng in den von Russland dominierten Staatenbund integrieren zu lassen. Unter der Führung von I. Karimow (1989–91 Erster Sekretär des ZK der usbekischen KP, Staatsoberhaupt seit 1990, im Dezember

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Außenpolitische Entwicklungen

Im Zentrum der Außen- und Sicherheitspolitik Usbekistans stand zunächst die Zusammenarbeit mit den anderen mittelasiatischen Republiken der GUS (u. a. 1993 Verabredung einer Wirtschaftsgemeinschaft, 1997 Abkommen mit Kasachstan, Kirgisistan und Usbekistan zur Vertiefung der wirtschaftlichen Integration). Aus

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/usbekistan/geschichte