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Die frühe Besiedlung

Die älteste Bevölkerungsschicht der Insel (alter Name in Sanskrit und Pali:

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Die Anuradhapura-Periode

Der erste mit Sicherheit als geschichtliche Persönlichkeit anzusehende König der Insel war Devanampiya Tissa; er herrschte von etwa 250 bis etwa 210 v. Chr. in Anuradhapura. König und

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Die Entwicklung vom 10. bis zum 15. Jahrhundert

993 eroberte Rajaraja I. aus der südindischen Coladynastie die Insel und machte sie zu einer Provinz des Colareiches; Verwaltungshauptstadt wurde Polonnaruwa. Erst König Vijayabahu I. (1055–1114) beendete 1070 die

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Das Kolonialzeitalter

Die Portugiesen nahmen im Lauf des 16. Jahrhunderts die westlichen Küstengebiete und den Norden in Besitz. 1656/58 wurde Portugal als Kolonialmacht von den Niederlanden und 1796 diese von Großbritannien abgelöst. Im Frieden von Amiens (1802) erhielt Großbritannien die Insel zugesprochen, die im selben Jahr Kronkolonie wurde. Das Innere der Insel

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Die Unabhängigkeit

Am 4. 2. 1948 trat der (1947 erlassene) Ceylon Independence Act in Kraft; er gab der Insel den Status eines Dominions, d. h. innerhalb des Commonwealth of Nations. Die Regierung der UNP unter Senanayake (1947–52), seinem Sohn Dudley Shelton Senanayake (* 1911, † 1973; 1952–53) und Sir John Lionel Kotelawala (* 1897, † 1980; 1953–56) versuchte die verschiedenen Ethnien sowie die verschiedenen Religionen unter Wahrung ihrer kulturellen Identität und der gesellschaftlichen Pluralität zu einer politischen Einheit zu verbinden. Außenpolitisch neigten sie mehr

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Der Bürgerkrieg 1983–2009

Nachdem es 1977, 1978, 1981 und 1982 zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Singhalesen und Tamilen gekommen war, spitzte sich der Gegensatz zwischen diesen beiden Ethnien nach einem Pogrom an den Tamilen (Juli 1983) zu einem Bürgerkrieg zu; in immer größerer Zahl traten die Tamilen, politisch vertreten besonders durch die Tamil United Liberation Front (TULF), für einen unabhängigen Tamilenstaat (unter dem Namen »Eelam«) auf der Insel ein; dieser war am 14. 1. 1982 von Exiltamilen in London ausgerufen worden (Bildung einer Exilregierung). Als

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Sri Lanka nach Ende des Bürgerkriegs

Auch nach dem Ende des Bürgerkriegs lebten immer noch Zehntausende Tamilen, die vor den Auseinandersetzungen geflohen waren, in nur unzureichend ausgestatteten Flüchtlingslagern. Im November 2009 hatte Präsident Rajapaksa, dessen Amtszeit erst im November 2011 abgelaufen wäre, vorgezogene Präsidentschaftswahlen für Januar 2010 angekündigt, um seinen Konsolidierungskurs fortsetzen zu können. Bei den von Medienkampagnen der Regierung beeinflussten Wahlen bestätigte die Bevölkerung am 26. 1. 2010 Rajapaksa nach Angaben der Wahlkommission mit knapp 58 % der Stimmen im Amt. Der von mehreren Oppositionsparteien unterstützte Gegenkandidat,

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/sri-lanka/geschichte