sri-lankische Kunst. Architektur und bildende Kunst in Sri Lanka (bis 1972 Ceylon) orientierten sich seit ihrem Beginn im 3./2. Jahrhundert v. Chr. eng an Vorbildern des indischen Festlands (indische Kunst), von dem aus Eroberungszüge ausgingen und in mehreren Schüben Siedler sowie nach traditioneller Überlieferung die religionsstiftende Gesandtschaft des Mahinda (Sohn des Mauryaherrschers Ashoka) in den Inselstaat gelangten. Die künstlerischen Anregungen wurden aufgegriffen und führten in der Folge zu spezifisch sri-lankischen Eigenschöpfungen. Überwiegend lieferte der Buddhismus in der »schlichten« Theravada-Ausprägung (pejorativ als

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Quellenangabe
Brockhaus, sri-lankische Kunst. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/sri-lankische-kunst