Bruckner, Anton, österreichischer Komponist, * 4.9.1824 in Ansfelden (Oberösterreich), † 11.10.1896 in Wien.

Bruckner, der v. a. Sinfonien, doch auch geistliche Vokalmusik komponierte, gehört zusammen mit G. Mahler zu den bedeutendsten österreichischen Komponisten der Spät-Romantik.

Leben

Aus ländlich-engen Verhältnissen stammend, fand Bruckner

(38 von 277 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Werk

(1 von 1 Wörtern)

Musik zum Lobe Gottes

Zu Bruckners Charakter gehören zwei Wesenszüge, die sein Dasein »schicksalhaft« prägten: die tiefe Ehrfurcht vor dem »Höheren« – im weltlichen wie im religiösen Sinne – und das Pflichtgefühl, selbst danach zu streben. Beides führte ihn vom Dorfschullehrer zum

(36 von 253 Wörtern)

Bruckners Personalstil

Zur musikalischen Gestaltung nutzt Bruckner eine Vielzahl kompositorischer Mittel. Hierzu gehören u. a. die Bevorzugung weit gespannter melodischer Linien, Konfliktrhythmen (Gleichzeitigkeit binärer und ternärer Rhythmen), harmonische Kühnheiten (Medianten, Rückungen), polyphone Themenverarbeitung (Polyphonie), machtvolle

(32 von 225 Wörtern)

Rezeption und Nachleben

Leben und Werk des Komponisten werden vor allem in seiner einstigen

(11 von 29 Wörtern)

Literatur

A. Orel: Bruckner Brevier. Briefe, Dokumente, Berichte (Wien 1953);
I. Krohn: Anton Bruckners Symphonien, 3 Bde. (Helsinki 1955–57);
(15 von 105 Wörtern)

Quellenangabe
Brockhaus, Anton Bruckner. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/bruckner-anton