Der Name Sachsen ging von dem neu erworbenen askanischen Gebiet nunmehr auch auf den meißnischen und thüringischen Besitz der Wettiner über (Kursachsen oder Obersachsen; im Unterschied zum ursprünglichen Siedlungsgebiet der Sachsen, jetzt Niedersachsen genannt). 1439 wurde die Burggrafschaft Meißen, 1466 von den Reußen der Kern des Vogtlands (Herrschaft Plauen) erworben. Die Leipziger Teilung von 1485 zwischen den Brüdern Ernst (Begründer der ernestinischen Linie) und Albrecht dem Beherzten (Begründer der albertinischen Linie) blieb endgültig. Neue Silberfunde im Erzgebirge ließen neue Bergstädte

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Quellenangabe
Brockhaus, Kurfürstentum. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/sachsen-30/geschichte/kurfurstentum