Zu Vorgeschichte, Altertum und Frühmittelalter Iberische Halbinsel.

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Die Anfänge bis zur Errichtung des Königtums

Nach der römischen Herrschaft (Lusitania) gehörte der nördliche Teil des heutigen Portugal zum Königreich der Sweben (Hauptstadt: das heutige Braga), der Süden war Teil des

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Das Haus Burgund

1143 erkannte Alfons VII. von Kastilien-León die Unabhängigkeit Portugals unter der burgundischen Dynastie an, die sich der Lehnshoheit des Papstes unterstellte. Alfons I. erreichte die Befreiung des Südwestens von der maurischen Herrschaft (Einnahme von Lissabon mithilfe deutscher, englischer, flämischer und französischer Kreuzfahrer, 1147). Aber erst ein Jahrhundert später, mit der Rückgewinnung der Algarve und dem kastilischen Verzicht auf diese Provinz (1267, endgültige, bis heute geltende Grenzfestlegung mit

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Das Haus Avis

Johann I. (1385–1433) errang den entscheidenden Sieg gegen Kastilien am 14. 8. 1385 bei Aljubarrota (bei Batalha) mit englischer Unterstützung. Das Bündnis mit England wurde 1386 durch den sogenannten Windsorvertrag bekräftigt. Güter und Titel der nach der Schlacht geflüchteten Adligen wurden nach Verdienst an eine neu entstehende Adelsschicht bürgerlichen Ursprungs verteilt; sie durften nur an den ältesten legitimen Sohn vererbt werden und mussten jeweils bei Regierungsantritt eines neuen Königs bestätigt werden. Das Bürgertum wurde stärker an der Verwaltung des Staates und der

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Die Personalunion mit Spanien

Auch während der Personalunion mit Spanien bestand die portugiesische Eigenständigkeit fort. Portugiesisch blieb Amtssprache, unter Vizekönigen behielten

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Das Haus Bragança

Johann IV. (1640–56), Gründer der Dynastie Bragança, sicherte die Unabhängigkeit Portugals durch Verträge mit Frankreich, den Niederlanden und England, durch den Aufbau der Armee und der Flotte sowie den Ausbau der Festungen. Die von F. Graf von Schomberg (eigentlich Frierich Hermann von Schönberg, * 1615, † 1690) reformierte Armee musste mit englischer und französischer Unterstützung noch bis 1668 kämpfen, ehe Spanien im Frieden von Lissabon die Unabhängigkeit Portugals anerkannte. Peter II. (1683–1706, seit 1667 Regent) versuchte, mithilfe einer merkantilistischen Wirtschaftspolitik Manufakturen aufzubauen und Portugal

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Die erste Republik

Im April 1911 vollzog die neue Republik die Trennung von Staat und Kirche. Am 31. 8. trat die republikanische

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Die zweite Republik

Carmona berief 1928 A. de Oliveira Salazar zum Finanzminister und 1932 zum Ministerpräsidenten. Dieser schuf durch die Verfassung von 1933 einen ständisch-autoritären Staat

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Die dritte Republik

Am 25. 4. 1974 erfolgte durch die oppositionelle Offiziersgruppe Bewegung der Streitkräfte (Movimento das Forças Armadas, MFA) ein unblutiger Staatsstreich, der zum Sturz des Regimes führte (»Nelkenrevolution«). Unter General A. S. Ribeiro de Spínola formierte sich eine siebenköpfige Militärjunta, deren Ziel die Schaffung einer pluralistischen Demokratie und die Entkolonialisierung war. Politische Gefangene wurden freigelassen, die geheime Staatspolizei aufgelöst, die Neugründung von Parteien gefördert. Exilpolitiker kehrten zurück, so u. a. M. Soares und A. Barreinrinhas Cunhal. Die Überseeterritorien (außer Macau) wurden 1974–75 überstürzt in die Unabhängigkeit

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/portugal/geschichte