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Jesuitenstaat, Unabhängigkeit und Chacokrieg

Paraguay entstand im Gebiet östlich des Paraguay aus dem 1537 gegründeten Asunción, das bis 1617 – bis zur Errichtung der Binnenzollgrenze zwischen den zur Pazifikküste orientierten Innenprovinzen und dem Gebiet um Buenos Aires – der Schwerpunkt der spanischen Siedlungen im La-Plata-Gebiet war. Im Gebiet Paraguay bestanden seit 1609 von Jesuiten geführte Guaraní-Reduktionen (zumeist in der damals zu Paraguay gehörenden, heute argentinischen Provinz Misiones). Die abgeschlossene Lage und die geringe europäische Einwanderung führten zu einer engen Bindung der Spanier an die einheimischen Guaraní.

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Stroessner-Diktatur

Nachdem der seit 1949 amtierende Präsident Federico Chaves (* 1882, † 1978) im Mai 1954 durch einen Militärputsch des Generals A. Stroessner gestürzt worden war, übte dieser 34 Jahre lang die Regierungsgewalt aus. Nach seiner formellen Wahl am 11.7.1954 übernahm er am 15.8.1954 offiziell das Präsidentenamt. Nach dem Sturz

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Ringen um die Demokratie

Seit 1994 kam es immer wieder zu sozialen Unruhen (Bauernproteste, Generalstreiks 1994 und 1995), doch konnte Wasmosy die Inflation erheblich vermindern und die wirtschaftlichen Investitionen steigern. Ein Putschversuch General C. Oviedos im April 1996 endete mit der Verurteilung des Generals zu zehn Jahren Haft. Die Wahlen 1998 gewann Raúl Cubas Grau (ANR-PC; * 1943); als er jedoch kurz nach Amtsantritt General Oviedo amnestierte, kam es zu einer verfassungsrechtlichen und politischen Krise: Das Parlament forderte die erneute Festsetzung des Generals und leitete, als

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/paraguay-20/geschichte