Neue Musik, im weitesten Sinn Bezeichnung für eine Musik, deren Repräsentanten

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Begriff

Neue Musik ist kein eindeutig definierbarer Begriff, sondern meint zunächst generell die Prozesse der Innovation innerhalb der (v. a. europäischen) Musikgeschichte.

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Neue Musik von 1900–1950

Als eigentlicher Beginn der Neuen Musik werden oft die ersten atonalen Kompositionen (atonale Musik) von A. Schönberg aus dem Jahre 1909 bezeichnet (»Drei Klavierstücke« Opus 11). In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts lassen sich mindestens vier – teilweise miteinander verschränkte –

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Neue Musik ab 1950

Angeregt durch die Spätwerke Weberns und durch ein Klavierstück von O. Messiaen (»Mode de valeurs et d'intensités«, 1949/50) begannen Komponisten verschiedener Länder (L. Nono, P. Boulez, K. Stockhausen), die serielle Musik zu entwickeln. Zum Teil mit mathematisierenden Methoden übertrugen sie das Gesetz der Reihe von der Tonhöhengestaltung auf andere Parameter wie Tondauer, Dynamik und Klangfarbe.

Etwa zeitgleich entstand, angeregt durch Untersuchungen des Physikers Werner

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Dekompositionen

Vor dem Hintergrund der allgemeinen Postmodernediskussion, die bislang zu keiner terminologischen Klarheit gekommen ist, ist das Stichwort der »Dekomposition«

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Literatur

E. Křenek: Über neue Musik (Wien 1937; Nachdruck 1977);
C. Dahlhaus: Schönberg u. andere. Gesammelte Aufsätze zur Neuen Musik (1978);
H. Danuser: Die Musik des 20. Jahrhunderts (Neuausgabe 1996);
U. Dibelius: Moderne
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Quellenangabe
Brockhaus, Neue Musik. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/neue-musik