Älteste Besiedlungsspuren im Hochtal von Mexiko werden um 20 000 v. Chr. datiert,

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Kolonialzeit

Als erster Spanier landete F. Hernández de Córdoba am 1. 3. 1517 an der Nordostspitze der Halbinsel Yucatán, deren Nordküste im folgenden Jahr von Juan de Grijalva (* um 1480, † 1527) umsegelt wurde, der auch die Küste des Golfs von Mexiko (bis in die Gegend von Veracruz) erkundete und als Erster von

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Unabhängigkeitskampf

Die Gründe für den Unabhängigkeitskampf Mexikos sind vielfältig und zum Teil widersprüchlich. Die Ideen der Aufklärung und der Französischen Revolution hatten daran ebenso Anteil wie die politischen Wechselfälle in Spanien. Der Sturz der spanischen Bourbonen (1808) förderte Autonomiebestrebungen.

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Die Anfänge der Republik

Die nächsten 50 Jahre waren gekennzeichnet durch Konflikte zwischen Klerikalen und Liberalen, Verfechtern des Zentralstaates und Föderalisten und den politischen Kämpfen der sich im eigenen Interesse bedienenden Militärs, lokaler und regionaler Machthaber (Kaziken und Caudillos). Das Wirtschaftsleben war durch die kriegsbedingten Verwüstungen beeinträchtigt. Auch nachdem im Rahmen der neuen

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Die europäische Intervention

Die Einstellung der Zinszahlungen für mexikanische Auslandsschulden veranlasste die betroffenen Mächte Großbritannien, Spanien und Frankreich zu einer militärischen Intervention. Ende 1861 landeten sie

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Das Porfiriat (1876–1910)

1876 gelangte der liberale General P. Díaz durch einen Staatsstreich an die Macht. Díaz' Programm von »Ordnung und Fortschritt« wurde durch die Gruppe der

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Die mexikanische Revolution und die nachrevolutionäre Konsolidierung (1910–40)

1910 brach nach der Wiederwahl Díaz' am 4. 10. 1909 durch die Volkskammer die Revolution aus; geführt wurde sie von dem gemäßigten Politiker F. I. Madero, der ab 1911 Präsident war und 1913 von dem konservativen General Victoriano Huerta (* 1854, † 1916) mithilfe der Militärs und der Botschaft der USA gestürzt wurde (1913 ermordet). Vorbereitet von der Liberalen Mexikanischen Partei um Ricardo Flores Magón (* 1873, † 1922), in der die anarchosyndikalistische

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Mexiko in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Zur alles beherrschenden politischen Kraft nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der PRI. Bis zum Ende der 1980er-Jahre stammten alle Präsidenten, Gouverneure, Bürgermeister, Senatoren und Abgeordneten aus der Partei. Bereits in den 1930er-Jahren setzte ein tief greifender wirtschaftlicher und sozialer Wandel ein. Die Infrastruktur wurde weiter ausgebaut, die Industrialisierung vorangetrieben und die Landwirtschaft weiter mechanisiert. Kennzeichnend blieb dabei der große Einfluss des Staates auf die Wirtschaft, die privates Unternehmertum, Staatskapitalismus und kooperative

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Mexiko zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Die hohen Erwartungen an einen Neuanfang erfüllten sich jedoch nicht. Nach 71 Jahren Regierungszeit des PRI gelang es nicht, dessen Machtmonopol im bürokratischen Apparat aufzubrechen, so dass sich die erhoffte Zeitenwende des Jahres 2000 als einfache Auswechslung des politischen Führungspersonals ohne Strukturreform darstellte.

Die Präsidentschaftswahlen 2006 führten zu einer schweren innenpolitischen Krise. A. M. López Obrador (PRD) erkannte seine knappe Niederlage gegen F. Calderón Hinojosa, den Kandidaten der Regierungspartei PAN, nicht an und ging gegen das Ergebnis juristisch vor. Es kam zu

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Außenpolitik

In der Außenpolitik versuchte Präsident Fox durch eine diplomatische Offensive sein Land neu zu positionieren. Die Hoffnungen, über den Abschluss zahlreicher bilateraler Freihandelsabkommen die Beziehungen zu Europa, Asien und Lateinamerika auszubauen und durch eine aktive UN-Politik

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/mexiko-30/geschichte