indische Kunst. Im weiteren Sinn bezeichnet man als indische Kunst die auf dem indischen Subkontinent und zwar vor allem in den heutigen Staaten Indien, Pakistan, Bangladesch und Sri Lanka sowie zum Teil

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Architektur und Bildhauerkunst

Frühzeit: Um 600 vor Christus setzte sich die »nördliche schwarz polierte Ware«, eine Feinkeramik mit metallisch glänzendem Überzug, gegenüber älteren Formen durch (Indien, Geschichte). Zur religiösen Kunst sind die seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. wohl aus den Volkskulten heraus entstandenen, anfangs handgeformten, später teils gemodelten Terrakottastatuetten meist weiblichen Geschlechts zu zählen. Ihre stilistischen Charakteristika (Schmuckapplikationen, Augenform) weisen auf das Entstehen lokaler Kunstschulen wie Mathura hin. Die ersten monumentalen plastischen und architektonischen Werke der indischen Kunst hinterließ der Mauryaherrscher Ashoka. Es sind

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Malerei

Anfänge bis zum 13. Jahrhundert: Die ältesten erhaltenen indischen Malereien sind, von prähistorischen Felszeichnungen abgesehen, Wandmalereien in den Caityahöhlen von Ajanta.

In ihnen treten innerhalb einer Komposition die Handlungsträger (Personen oder Tiere) mehrmals auf. Waren die Personen in der Frühphase relativ klein, so wuchsen sie in der Spätphase (etwa 7. Jahrhundert) zu lebens- bis überlebensgroßen Gestalten an. Mit Ajanta vergleichbare Wandmalereien sind in hinduistischen und jainistischen Höhlenanlagen und Freibautempeln, wenn auch oft nur fragmentarisch, auf dem gesamten indischen Subkontinent und in

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Quellenangabe
Brockhaus, indische Kunst. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/indische-kunst