Brahms, Johannes, Komponist, * Hamburg 7. 5. 1833, † Wien 3. 4. 1897; er gehört zu den bedeutendsten Vertretern der deutschen Spät-Romantik. Seine frühen Werke veröffentlichte er unter Pseudonymen, z. B. als G. W. Marks oder Karl Würth.

Leben

Schumanns Protegé

Brahms erhielt den ersten Musikunterricht bei seinem Vater, einem in der Hansestadt

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Werk und Wirken

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Erbe der Wiener Klassik

Brahms' kompositorisches Denken ist v. a. durch die Musik der Wiener Klassik bestimmt, besonders durch Ludwig van Beethoven, der für sein Schaffen den höchsten Maßstab bildete. Neben diesem »klassizistischen« Moment steht

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Brahms und die Neudeutsche Schule

Im Gegensatz zu den Vertretern der neudeutschen Schule (F. Liszt, R. Wagner), die in Abkehr von klassischen Traditionen neue Inhalte und Formen für die »Musik der Zukunft« forderten, richtete sich Brahms' Schaffen auf die Stabilisierung und Modifizierung der klassischen absoluten Musik, die Ideen und Gefühlsinhalte größer, allgemeiner fasst, jedoch primär auf die Entwicklung des musikalischen Materials orientiert. Dies

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Rezeption und Nachleben

Leben und Wirken des Komponisten werden heute in verschiedenen Festivals gewürdigt,

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Werke

Weiterführende Literatur:

Biografie, Gesamtwerk:
M. Kalbeck: Johannes Brahms, 4 Bde. in 8 Teilen (1–21908–14; Nachdruck 1976, 4 Bde.);
J. Müller-Blattau: Johannes Brahms. Leben u. Werk (1960);
K. Geiringer: Johannes Brahms.
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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Johannes Brahms. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/brahms-johannes