Belgische Literatur, die in Belgien in französischer Sprache und in niederländischer

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Belgische Literatur in französischer Sprache

Obgleich es im Gebiet des heutigen Belgien seit dem Mittelalter eine Literatur in französischer Sprache gab, wird als belgische Literatur französischer Sprache im Allgemeinen nur die seit der Begründung des unabhängigen Staates Belgien (1830) dort entstandene französischsprachige Literatur bezeichnet. Obwohl belgische Schriftsteller, v. a. in der Wahl ihrer Stoffe, häufig heimischen Traditionen verpflichtet waren, folgte die Mehrzahl den literarischen Bewegungen in Frankreich – eine Reihe siedelte auch nach Frankreich über (u. a. É. Verhaeren, M. Maeterlinck, G. Rodenbach, H. Michaux, F. Mallet-Joris, F. Marceau), eine Entwicklung, die sich

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Flämische Literatur

Als flämische Literatur wird die Literatur in niederländischer Sprache, die seit dem 13. Jahrhundert in Flandern entstand und die sich nach der Vertreibung der Spanier (Achtzigjähriger Krieg, 1568–1648) allmählich gegenüber dem Nordniederländischen oder »Holländischen« als eigenständige Variante entwickelte, bezeichnet. In der Folge hatte sich die flämische Literatur seit der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts und v. a. nach der französischen Eroberung (1794) gegen die Französisierung des flämischen Lebens zu behaupten. Erst in den darauffolgenden Jahren des vereinigten Königreichs der Niederlande (1815–30) wurde das Prestige

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Quellenangabe
Brockhaus, Belgische Literatur. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/belgische-literatur