Die Ursprünge der anglofonen Literatur des subsaharischen Afrika gehen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Damals veröffentlichten nach Europa beziehungsweise Amerika verschleppte Westafrikaner autobiografische Werke, in denen sie sich v. a. gegen die Sklaverei wandten, andererseits aber auch die europäische Zivilisation und den christlichen Glauben glorifizierten (Ignatius Sancho, * 1729, † 1780; Olaudah Equiano, * 1745, † 1797; Phillis Wheatley, * 1754, †1784). In Westafrika verfassten ab Mitte des 19. Jahrhunderts Publizisten, die der neu entstehenden schwarzen Elite angehörten, pädagogische und politische Schriften, die zumeist stark an europäischen Bildungsidealen

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Quellenangabe
Brockhaus, Literatur in englischer Sprache. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/afrikanische-literatur/literatur-in-englischer-sprache