Peru (spanisch Perú) ist ein Land an der pazifischen Küste Südamerikas

(11 von 19 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Landesporträt

Peru ist eine Republik im Westen Südamerikas am Pazifik. Die Hauptstadt ist Lima. Peru ist das drittgrößte Land in Südamerika. Es hat tropisches Klima und besteht aus drei großen Naturräumen. Die Costa ist eine wüstenhafte Küstenebene, die Sierra das Hochland der Anden und die Montaña der tropische

(47 von 335 Wörtern)

Geografie

Peru ist etwa dreimal so groß wie Deutschland. Im Westen grenzt es an den Pazifik, im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien, im Südosten an Bolivien und im Süden an Chile. Das Land gliedert sich in drei große Naturräume: Die Costa, eine 2 300 km lange und 40–150 km breite Küstenwüste. Sie wird von Flüssen unterbrochen, an denen landwirtschaftlich genutzte Oasen liegen. Die Sierra ist das Gebirgsland der Anden. Es besteht aus zwei Gebirgszügen. Zwischen ihnen liegt eine

(80 von 584 Wörtern)

Gesellschaft

image/jpeg

Schilfboote am Titicacasee. Das Totora-Schilf liefert dem Fischervolk der Uru den Grundstoff für die bekannten Schilfboote am Titicacasee.

In Peru leben 32 Mio. Menschen. Zum Vergleich: Deutschland hat rund 83 Mio. Einwohner. Mit durchschnittlich 25 Einwohnern/km2 ist das Land nur

(42 von 304 Wörtern)

Politik und Recht

0f9e9c10-6cfe-4a81-968f-386bc6ebd025

Peru ist eine präsidiale Republik. Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist der für 5 Jahre direkt gewählte Präsident. Er darf einmal wiedergewählt werden. Der Präsident ernennt den Ministerpräsidenten und die übrigen Mitglieder des Kabinetts. Er kann das Parlament auflösen, wenn es die Arbeit der Regierung behindert. Ab 2016 war der Wirtschaftsliberale Pedro  Kuczynski (* 1938) Präsident. Er

(58 von 402 Wörtern)

Wirtschaft

Peru ist ein Schwellenland mit mittlerem Pro-Kopf-Einkommen und gehört zu den schnell wachsenden Volkswirtschaften Südamerikas. Wichtigste Industriezweige sind die Nahrungsmittelindustrie, die Metallverarbeitung, die Textil- und Bekleidungsindustrie und die chemische Industrie. Die peruanische Wirtschaft ist rohstofflastig. Die Bodenschätze Kupfer, Silber, Gold, Blei, Eisen, Zinn und Uran sowie Erdöl und Erdgas werden ausgeführt, was seit den 2000er-Jahren zu einem Wirtschaftswachstum und der Verdoppelung des BIP geführt hat. Der wirtschaftliche Aufschwung ist von den

(71 von 502 Wörtern)

Geschichte

image/jpeg

Machu Picchu. 75 km nordwestlich von Cuzco liegt auf rund 2 400 m Höhe die erst 1911 von dem amerikanischen Archäologen Hiram Bingham entdeckte Andenstadt Machu Picchu. Sie wurde im 15. Jahrhundert von den Inka erbaut, vermutlich aber aufgrund der spanischen Eroberungszüge nicht weiter ausgebaut und aufgegeben. Machu Picchu ist mit seinen Terrassen, Tempeln und Palästen die bedeutendste Ruinenstadt in Peru und eine

(64 von 444 Wörtern)

Kultur

image/jpeg

Kathedrale in Arequipa. Viele Bauten im historischen Stadtzentrum des peruanischen Arequipa wie die Kathedrale, deren Bau 1629 begonnen wurde, sind Meisterwerke der kreativen Verschmelzung europäischer und einheimischer Architektur.

Als die Spanier 1531/32 in Peru landeten, lebte dort das Indianervolk der Inka. Sie hatten ein großes

(46 von 328 Wörtern)

Quellenangabe
Brockhaus, Peru. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/peru