Peru (spanisch Perú) ist ein Land an der pazifischen Küste Südamerikas

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Landesporträt

Peru ist eine Republik im Westen Südamerikas am Pazifik. Die Hauptstadt ist Lima. Peru ist das drittgrößte Land in Südamerika. Es hat tropisches Klima und besteht aus drei großen Naturräumen. Die Costa ist eine wüstenhafte Küstenebene, die Sierra das Hochland der Anden und die Montaña der tropische Gebirgswald

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Geografie

Peru ist etwa dreimal so groß wie Deutschland. Im Westen grenzt es an den Pazifik, im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien, im Südosten an Bolivien und im Süden an Chile. Das Land gliedert sich in drei große Naturräume: Die Costa, eine 2 300 km lange und 40–150 km breite Küstenwüste. Sie wird von Flüssen unterbrochen, an denen landwirtschaftlich genutzte Oasen liegen. Die Sierra ist das Gebirgsland der Anden. Es besteht aus

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Gesellschaft

In Peru leben 32 Mio. Menschen. Zum Vergleich: Deutschland hat rund 83 Mio. Einwohner. Mit durchschnittlich 25 Einwohnern/km2 ist das Land nur dünn besiedelt. Zum Vergleich: In Österreich leben 107 Menschen auf einem Quadratkilometer. 26 % der Einwohner zählen zur indigenen

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Politik und Recht

Peru ist eine präsidiale Republik. Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist der für 5 Jahre direkt gewählte Präsident. Er darf einmal wiedergewählt werden. Der Präsident ernennt den Ministerpräsidenten und die übrigen Mitglieder des Kabinetts. Er kann das Parlament auflösen, wenn es die Arbeit der Regierung behindert.

Es besteht Wahlpflicht für Bürger zwischen dem 18. und 70. Lebensjahr.

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Wirtschaft

Peru ist ein Schwellenland mit mittlerem Pro-Kopf-Einkommen und gehört zu den schnell wachsenden Volkswirtschaften Südamerikas. Wichtigste Industriezweige sind die Nahrungsmittelindustrie, die Metallverarbeitung, die Textil- und Bekleidungsindustrie und die chemische Industrie. Die peruanische Wirtschaft ist rohstofflastig. Die Bodenschätze Kupfer, Silber, Gold, Blei, Eisen, Zinn und Uran sowie Erdöl und Erdgas werden ausgeführt, was seit den 2000er-Jahren zu einem Wirtschaftswachstum und der Verdoppelung des BIP geführt hat. Der wirtschaftliche Aufschwung ist von den Schwankungen der

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Geschichte

Seit dem 3./2. Jahrtausend v. Chr. gab es in Peru Kulturen, die ihre Grundlage im Ackerbau hatten: die von Huaca Prieta in Nordperu und Kotosh in Zentralperu. Die Nazca-Kultur (350 v. – 650 n. Chr.) wurde berühmt durch ihre »Scharrbilder« in Form von geometrischen Gebilden, Spiralen und Tierfiguren. Sie sind so groß, dass sie teilweise nur aus der Luft erkennbar sind. Seit etwa 1200 n. Chr. entwickelte sich das mächtige Inkareich.

Dieses war jedoch durch

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Kultur

Als die Spanier 1531/32 in Peru landeten, lebte dort das Volk der Inka. Sie hatten ein großes Reich und eine hoch entwickelte Kultur. Ihr Straßennetz war größer als das der alten Römer. Ihre Festungen, Tempel und Paläste errichteten die Inka aus sehr genau behauenen Steinen ohne Mörtel.

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Quellenangabe
Brockhaus, Peru. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/peru