Außenpolitisch führte die Verquickung des reformerischen Impulses mit wirtschaftlichen Interessen zu zahlreichen, zum Teil gewaltsamen Einmischungen in die Angelegenheiten anderer Staaten, besonders Zentralamerikas und der Karibik (Interventionen in Haiti 1915 und in Mexiko 1916). Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs proklamierte Wilson die Neutralität der USA und hielt zunächst an diesem Kurs fest, obwohl die deutsche

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Quellenangabe
Brockhaus, Außenpolitik. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/wilson-thomas-woodrow/aussenpolitik