Versailler Vertrag [vεrˈzajər -], der am 28.6.1919 in Versailles unterzeichnete

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Waffenstillstand

Nachdem die deutsche Oberste Heeresleitung (OHL) Ende September 1918 den Krieg offiziell als verloren erklärt hatte, bat die

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Ausarbeitung und Annahme des Versailler Vertrags

Am 18.1.1919 trat in Paris die Friedenskonferenz als eine Konferenz der 32 Siegermächte zusammen. Die Ergebnisse der Konferenz sollten nicht nur Europa, sondern auch die Kolonialgebiete, das Osmanische Reich und den Nahen Osten betreffen. Sowohl die besiegten Staaten als

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Vertragsbestimmungen

Der Versailler Vertrag umfasste 440 Artikel in 15 Teilen. Wilsons Willen entsprechend wurde die Völkerbundssatzung als Teil I allen Pariser Friedensverträgen vorangestellt. Eine Revision des Versailler Vertrags war gemäß § 19 der Satzung möglich. Deutschland blieb zunächst aus dem Völkerbund ausgeschlossen. Der Versailler Vertrag enthielt für Deutschland gravierende politische, territoriale, militärische und wirtschaftliche Bestimmungen. Die Teile II und III legten die neuen Grenzen Deutschlands und die politischen Bestimmungen über Europa fest. Die deutschen Gebietsverluste umfassten im Westen v. a. Elsass-Lothringen und Eupen-Malmedy.

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Wirkung

Der Artikel 231 belastete das Verhältnis Deutschlands zu den Siegermächten schwer; er war der umstrittenste Teil des Vertrages und wurde von allen deutschen Parteien abgelehnt. Die Revision des Versailler Vertrags wurde so das zentrale außenpolitische Ziel

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Literatur

Materialien, betreffend die Friedensverhandlungen, hg. vom Auswärtigen Amt, 12 Teile u. 3 Beihefte (1919–21);
U. v. Brockdorff-Rantzau: Dokumente u. Gedanken um Versailles (31925);
E. M. House: The intimate papers of Colonel House, bearbeitet v. C. Seymour
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Quellenangabe
Brockhaus, Versailler Vertrag. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/versailler-vertrag