Viren [v-; lateinisch virus »Schleim«, »Saft«, »Gift«], infektiöse, gegen Antibiotika unempfindliche Partikel, die meist sphärisch oder kubisch, seltener faden- oder stäbchenförmig gebaut sind. 

Viren kommen bei allen Gruppen von Lebewesen – von den Bakterien bis zum Menschen – vor. Sie messen zwischen 17 nm (Circoviren) und 300 nm (Pockenviren) und sind damit deutlich kleiner als die meisten Bakterien. Viren zeigen kein Wachstum, teilen sich nicht und besitzen keinen eigenen Stoffwechsel. Für ihre Vermehrung nutzen sie vielmehr die Syntheseleistungen der Wirtszelle; man kann sie

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Literatur

Virology, hg. v. B. N. Fields u. a., 2 Bde. (62013)
S. Modrow u. a.: Molekulare Virologie
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Quellenangabe
Brockhaus, Viren (Biologie und Medizin). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/viren-biologie-und-medizin