Adorno, Theodor Ludwig, eigentlich T. Wiesengrund, nannte sich später T. W. Adorno, Philosoph

(11 von 34 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Leben

Adorno studierte 1921–24 in Frankfurt am Main Philosophie, Psychologie, Soziologie, Musikwissenschaft sowie 1925/26 in Wien bei A. Berg Kompositionslehre und bei E. Steuermann Klavier; er war zeitweise als Musikkritiker tätig;

(28 von 195 Wörtern)

Werk

Seit der Schrift »Dialektik der Aufklärung« ist die geschichtsphilosophische Annahme einer unumkehrbaren Verflochtenheit von naturverhaftet Mythischem und rationaler Aufklärung das bestimmende Theorem im Denken Adornos. Aufgrund der Naturverhaftung abendländischer Rationalität wird deren Geschichte deshalb als Herrschaftsgeschichte im Dienste der Selbsterhaltung des Menschen bestimmt. Als Bestandteil dieser Herrschaftsgeschichte verfolgt das Denken Adornos das Ziel, über diese aufzuklären und eine Vernunftkonzeption zu entwickeln, die dem Herrschaftszusammenhang zu entgehen vermag.

Philosophische Hauptschriften: In der Dialektik der Aufklärung wird die »Odyssee« Homers von Adorno

(80 von 724 Wörtern)

Wirkung

Wirkungsgeschichtlich erwarb sich Adorno Anerkennung als Mitverfasser von »The authoritarian personality« (1950), einer empirisch fundierten soziologischen

(16 von 114 Wörtern)

Literatur

K. Sauerland: Einführung in die Ästhetik Adornos (1979);
L. Sziborsky: Adornos Musikphilosophie (1979);
A. Wellmer: Zur Dialektik v. Moderne u. Postmoderne (1985);
G. Schmid Noerr: Das
(22 von 151 Wörtern)

Quellenangabe
Brockhaus, Theodor W. Adorno. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/theodor-w-adorno