Staatsphilosophie, die philosophische Lehre vom Staat, Teil der allgemeinen Staatslehre; gegenüber den staatsbezogenen Theorien moderner Einzelwissenschaften

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Geschichte

Von der »geselligen« Natur des Menschen überzeugt, suchte die antike Staatsphilosophie (Platon, Aristoteles, Cicero) nach dem besten Staat und der gerechten Herrschaft zwischen Utopie und jeweiliger Wirklichkeit. Dabei galt der Staat als jene Ordnung, in der sich das Wesen des Menschen verwirklichen kann und soll. Grundlegend wurden die Unterscheidung von Monarchie, Aristokratie, Demokratie (Verfallsformen: Tyrannis, Oligarchie, Ochlokratie) und die Theorie der gemischten Verfassung (Polybios). Mit dem Gedanken eines in der vernünftigen Weltordnung wurzelnden Naturrechts entwickelte die Stoa kosmopolitische Vorstellungen einer

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Quellenangabe
Brockhaus, Staatsphilosophie. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/staatsphilosophie