Die Vor- und Frühgeschichte ist Norwegen mit anderen Ländern Nordeuropas gemeinsam.

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Wikingerzeit bis zur Kalmarer Union

Bis in das 9. Jahrhundert hinein zerfiel das Gebiet der Norweger in Teilkönigreiche sowie in »Landschaften« unter der Führung einer bäuerlichen Aristokratie, die durch Kriegszüge und Handel in England, Irland und dem Frankenreich zu beträchtlichem Reichtum gekommen war. Die Expansion der Norweger während der Wikingerzeit (Ende 8. Jahrhundert bis Mitte 11. Jahrhundert) umfasste Teile Mittel- und Nordenglands, Schottlands, die Orkney- und Shetlandinseln, die Hebriden, die Insel Man und die Küstenregionen Irlands, die Färöer und schließlich Island und Grönland.

Ausgehend von seinen Stammgebieten im

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Die dänisch-norwegische Union

Während Schweden sich seit der Mitte des 15. Jahrhunderts gewaltsam aus der Union zu lösen begann, wählte 1450 der norwegische Reichsrat Christian I. von Dänemark zum König (Unionsvertrag von Bergen). Bis 1814 wurde Norwegen von dänischen Königen aus

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Die schwedisch-norwegische Union

Im Frieden von Kiel (14. 1. 1814) erreichte der schwedische Kronprinz Karl Johann (Karl XIV. Johann) von Dänemark die Abtretung Norwegens mit Ausnahme von Island, Grönland und den Färöern. Jedoch beschloss eine gewählte Versammlung in Eidsvoll am 17. 5. 1814 eine liberale Reichsverfassung und wählte den dänischen Statthalter, Prinz Christian Friedrich (später auch als Christian VIII. König von Dänemark),

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Von der Unabhängigkeit bis zum Zweiten Weltkrieg

Die Entwicklung der folgenden Zeit führte zur Auflösung der Union. 1899 beschloss das Storting, die norwegische Flagge trotz Einspruchs des Königs ohne Unionszeichen einzuführen. Ebenso hatte die wachsende norwegische Außenschifffahrt die Frage einer diplomatischen Vertretung Norwegens im Ausland zu einer Belastungsprobe für die Union werden lassen. 1905 wurde das Gesetz zur Errichtung eigener Konsulate vom Storting angenommen, vom König aber nicht genehmigt. Als daraufhin Oskar II. das

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Nachkriegszeit und Ablehnung der EU-Mitgliedschaft

Nach dem Ende der deutschen Besetzung mussten sich Quisling und andere Kollaborateure vor Sondergerichten verantworten. Wirtschaftlich konnte sich Norwegen rasch erholen und entwickelte sich dank der Erdöl- und Erdgasfunde in der Nordsee zum Industrie- und Wohlfahrtsstaat.

Innenpolitisch brachten die Wahlen vom

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Entwicklung bis zur Gegenwart

Nach dem Rücktritt der Sozialdemokratin Brundtland (Oktober 1996) dominierten ab 1997 bürgerliche und Mitte-rechts-Koalitionsregierungen unter Ministerpräsident K. M. Bondevik (Christliche Volkspartei) die Politik. Die Parlamentswahlen

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/norwegen-20/geschichte