Die niederländische Kunst des 16. Jahrhunderts ist geprägt durch Einflüsse der italienischen

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Architektur

Die niederländische Baukunst des 16. Jahrhunderts zeichnete sich anfangs durch die Vermischung meist einzelner italienischer Elemente (Säulenordnungen, antikisierende Ornamentik) mit der Formensprache der einheimischen Spätgotik aus (Stadtkanzlei in Brügge, 1534); vereinzelt entstanden Bauwerke im Stil der italienischen Renaissance (Portal von Saint-Jacques in Lüttich, 1558). Seit der Mitte des 16. Jahrhunderts bildete sich ausgehend von C. Floris der sogenannte Florisstil aus, der für die Architektur

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Plastik

In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde die Plastik von den am Hof der Statthalterin in Mecheln tätigen Meistern C. Meit aus Worms (Grabmäler in Saint-Nicolas in Brou,

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Malerei und Grafik

Die Malerei der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts war zunächst noch durch den Antwerpener Manierismus geprägt, der rasch durch den sogenannten Romanismus verdrängt wurde. Der Romanismus, durch die Italienreisen der Künstler und die italienische Druckgrafik zunehmend verbreitet, äußerte sich insbesondere in der Aneignung und Übertragung italienischer Formen und Motive, die häufig mit einheimischen Traditionen (z. B. der Landschaftsmalerei) verbunden wurden. Am Beginn dieser Entwicklung stehen der Mechelner Hofmaler J. Gossaert, genannt Mabuse, der lebensgroße mythologische Aktfiguren (Neptun und Amphitrite, 1516, Berlin, Gemäldegalerie) in

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Angewandte Kunst

Die niederländische Bildwirkerei mit dem Hauptzentrum Brüssel war im 16. und 17. Jahrhundert in ganz Europa

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Quellenangabe
Brockhaus, Neuzeit. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/niederländische-kunst/neuzeit