Mosambik, Moçambique [mosamˈbɪk, portugiesisch musamˈbikə]

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Staat und Recht

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Verfassung

Die am 30. 11. 1990 in Kraft getretene Verfassung (mehrfach revidiert) charakterisiert Mosambik als präsidiale Republik

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Recht

Das Rechtssystem basiert auf portugiesischem Recht aus der Kolonialzeit, das zum

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge wurde 1983 angenommen. Sie ist horizontal in Grün, Schwarz und Gelb gestreift, schmale weiße Streifen trennen die Farbstreifen voneinander.

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Nationalfeiertag

Der 25. 6. erinnert an die Erlangung der Unabhängigkeit 1975.

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Verwaltung

Mosambik gliedert sich in 10 Provinzen und den Hauptstadtdistrikt Maputo. Der

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Parteien

Seit Aufhebung des Führungsmonopols der Frente de Libertação de Moçambique (FRELIMO, deutsch Befreiungsfront

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Gewerkschaften

Seit 1990 sind Gewerkschaftsfreiheit und Streikrecht verfassungsmäßig garantiert. Größter und der

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Bildungswesen

Es besteht allgemeine Schulpflicht im Alter von 6 bis 13 Jahren

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Medien

Staatliche Medien haben die größte Verbreitung. Eine regierungskritische Berichterstattung wird häufig behindert. Presse: Größte Tageszeitungen sind »Notícias« (gegründet 1926, staatlich),

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit 2 Jahre) beträgt 11 000 Mann. Das

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Landesnatur

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Landschaft

Entlang der fast 2 800 km langen Küste erstreckt sich ein ausgedehntes Tiefland, das im Süden bis an

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Klima

Mosambik weist klimatisch eine ausgedehnte Nord-Süd-Differenzierung auf, da es sich über mehr als 16 Breitengrade erstreckt. Der

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Vegetation und Tierwelt

Allgemein herrscht in Mosambik Trockensavanne vor mit zum Teil ausgedehnten Baumbeständen; entlang der Flüsse Feuchtsavannen mit Galeriewäldern, an den Küsten und den Flussmündungen Mangrovenwälder. Die Natur des Landes hat im Bürgerkrieg

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Mosambik ist ein Vielvölkerstaat mit über 40 Ethnien und rund 30 verschiedenen Sprachen. 98 % der Bevölkerung gehören zu den Bantu. Die größten Gruppen sind die Makua und Lomwe (40 %), die vor allem nördlich

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Religion

Die Verfassung (Artikel 78) garantiert die Religionsfreiheit. Staat und Kirche sind gesetzlich getrennt. Die Angaben zur Religionszugehörigkeit der Bevölkerung basieren auf dem

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Trotz seiner reichen Ressourcen erlebte Mosambik mit der Unabhängigkeit einen wirtschaftlichen Niedergang. Nach dem Bürgerkrieg, der das Land weitgehend verwüstete, und Jahren

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Landwirtschaft

Zweitwichtigster Wirtschaftszweig (nach dem Dienstleistungsbereich) ist der Agrarsektor mit einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt

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Forstwirtschaft

Rund 49 % der Landesfläche sind als Waldfläche ausgewiesen. Der Holzeinschlag wird

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Fischerei

Erst nach der Unabhängigkeit 1975 wurde mit dem Aufbau der Fischindustrie

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Bodenschätze

Mosambik besitzt eine Vielfalt an Bodenschätzen. Derzeit werden nur Kohle, Salz und

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Energiewirtschaft

Mosambik verfügt über ein großes Potenzial an Wasserkraft. Nach der Wiederherstellung

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Industrie

Das produzierende Gewerbe hat einen Anteil von (2015) 20,1 % am BIP.

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Tourismus

Der Tourismus ist der Wirtschaftszweig mit den am stärksten wachsenden Zuwachsraten. 2013 kamen rd. 2 Mio. ausländische

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Außenwirtschaft

Seit Jahren werden die Importe nicht von den Exporten gedeckt (Einfuhrwert

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Verkehr

Mosambik ist ein wichtiges Transitland für seine vom Meer abgeschnittenen Nachbarländer Malawi, Sambia, Simbabwe und

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Geschichte

Schon vor etwa 8 000 Jahren lebten in diesem Gebiet Khoisan als Sammler und Kleintierjäger. Im 2. Jh. n. Chr. erreichten die Bantuwanderungen das Territorium des heutigen Staates, ab dem 8. Jh. gründeten Araber und Perser an der Küste Handelsniederlassungen. Als Vasco da Gama 1498 die Küste von Mosambik erreichte, war Sofala südlichste Hafenstadt der islamischen Suahelikultur, in der sich afrikanische, arabische und persische Elemente verbanden. Die Portugiesen errichteten 1505 in Sofala ihre Herrschaft und drangen im Sambesital ins Landesinnere vor, eroberten das Bantureich

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Informationen zur afrikanischen Kultur

Informationen zur afrikanischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Mosambik. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/mosambik-20