Mosambik, Moçambique [mosamˈbɪk, portugiesisch musamˈbikə]

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Landesporträt

Für Informationen und Statistiken siehe Landesfakten.

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Flagge von Mosambik

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Geografie

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Landschaft

Mosambik grenzt im Süden an Swasiland, im Südwesten an die Republik Südafrika, im Westen an Simbabwe, im Nordwesten an Sambia und Malawi sowie im Norden

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Klima

Mosambik weist klimatisch eine ausgedehnte Nord-Süd-Differenzierung auf, da es sich über mehr als 16 Breitengrade erstreckt. Der jahreszeitliche Gang ist von einmaligen Trocken- und Regenzeiten geprägt. Das Klima ist

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Vegetation und Tierwelt

Allgemein herrscht in Mosambik Trockensavanne vor mit zum Teil ausgedehnten Baumbeständen. Entlang der Flüsse gibt es Feuchtsavannen mit Galeriewäldern, an den Küsten und den Flussmündungen Mangrovenwälder. Die Natur des Landes hat

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Gesellschaft

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Bevölkerung

Mosambik ist ein Vielvölkerstaat mit über 40 Ethnien und rund 30 verschiedenen Sprachen. 98 % der Bevölkerung gehören zu den Bantu. Die größten Gruppen sind die Makua und Lomwe (40 %), die vor allem nördlich des Sambesi leben,

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Religion

Die Verfassung (Artikel 78) garantiert die Religionsfreiheit. Staat und Kirche sind gesetzlich getrennt. Rund 69 % der Einwohner werden christlichen Kirchen und

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Politik und Recht

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Politik

Die am 30. 11. 1990 in Kraft getretene Verfassung (mehrfach revidiert) charakterisiert Mosambik als präsidiale Republik mit Mehrparteiensystem. Die Verfassung garantiert Gewaltenteilung sowie grundlegende Bürger- und Menschenrechte.

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Nationalsymbole

Die Nationalflagge wurde 1983 angenommen. Sie ist horizontal in Grün, Schwarz und Gelb gestreift, schmale weiße Streifen trennen die Farbstreifen voneinander. Vom Liek aus liegt ein rotes Dreieck

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Parteien

Seit Aufhebung des Führungsmonopols der Frente de Libertação de Moçambique (FRELIMO, deutsch Befreiungsfront

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Gewerkschaften

Seit 1990 sind Gewerkschaftsfreiheit und Streikrecht verfassungsmäßig garantiert. Größter und der

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Militär

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit 2 Jahre) beträgt 11 000 Mann. Das

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Verwaltung

Mosambik gliedert sich in 10 Provinzen und den Hauptstadtdistrikt Maputo. Der

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Recht

Das Rechtssystem basiert auf portugiesischem Recht aus der Kolonialzeit, das zum

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Bildungswesen

Es besteht allgemeine Schulpflicht im Alter von 6 bis 13 Jahren bei gebührenfreiem Unterricht. Allerdings

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Medien

Staatliche Medien haben die größte Verbreitung. Eine regierungskritische Berichterstattung wird häufig behindert. Presse: Größte Tageszeitungen sind »Notícias« (gegründet 1926,

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Wirtschaft

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Wirtschaft

Trotz seiner reichen Ressourcen erlebte Mosambik mit der Unabhängigkeit einen wirtschaftlichen Niedergang. Nach dem Bürgerkrieg, der das Land weitgehend verwüstete, und Jahren sozialistischer Planwirtschaft zeigt die marktwirtschaftliche Umorientierung

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Landwirtschaft

Zweitwichtigster Wirtschaftszweig (nach dem Dienstleistungsbereich) ist der Agrarsektor mit einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) von (2017) 21,8 %. Drei Viertel der Bevölkerung leben

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Bodenschätze

Mosambik besitzt eine Vielfalt an Bodenschätzen. Derzeit werden nur Erdgas, Kohle, Salz

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Energiewirtschaft

Mosambik verfügt über ein großes Potenzial an Wasserkraft. Nach der Wiederherstellung

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Industrie

Das produzierende Gewerbe hat einen Anteil von (2017) 17,6 % am BIP.

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Dienstleistung

Der Dienstleistungssektor erwirtschaftet (2017) 54,2 % des BIP und beschäftigt 22,4 % der Erwerbstätigen. Dieser Wirtschaftssektor erzielt seine größten Umsätze in den

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Verkehr

Mosambik ist ein wichtiges Transitland für seine vom Meer abgeschnittenen Nachbarländer Malawi, Sambia, Simbabwe und Swasiland.

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Geschichte

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Portugiesische Kolonie

Schon vor etwa 8 000 Jahren lebten in diesem Gebiet Khoisan als Sammler und Kleintierjäger. Im 2. Jh. n. Chr. erreichten die Bantuwanderungen das Territorium des heutigen Staates, ab dem 8. Jh. gründeten Araber und Perser an der Küste Handelsniederlassungen.

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Unabhängigkeit und Bürgerkrieg

Begünstigt durch den Sturz des diktatorischen Regimes in Portugal (24. 4. 1974), kam es am 7. 9. 1974 zum Abkommen von Lusaka, in dem Portugal die FRELIMO anerkannte. Am 20. 9. 1974 wurde eine Übergangsregierung eingesetzt, in deren Folge fast 90 % der Weißen (etwa 230 000 Menschen) unter Mitnahme all ihres Vermögens fluchtartig das Land verließen. Die staatliche Unabhängigkeit erlangte

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Die Entwicklung nach dem Bürgerkrieg

Die Präsidentschaftswahlen im Dezember 2004, bei denen Chissano gemäß Verfassung nicht mehr kandidieren durfte, gewann A. Guebuza von der FRELIMO, die auch die gleichzeitig abgehaltenen Parlamentswahlen für sich entschied. Wie die meisten Länder des südlichen Afrika litt Mosambik auch 2005 unter der seit vier Jahren anhaltenden Trockenheit. Nach Angaben der Ernährungsbehörde SETSAN waren Anfang November 2005 800 000 Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

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Kultur

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Insel Mosambik. Mosambik, eine Insel und Stadt im Nordosten

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Literatur

Newitt, M., A short history of Mozambique (Oxford 2017)
Hanlon, J.
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Quellenangabe
Brockhaus, Mosambik. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/mosambik-20