Namibia, amtlich englisch Republic of Namibia [rɪˈpʌ

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der am 21. 3. 1990 in Kraft getretenen Verfassung (1998 revidiert) ist Namibia eine unabhängige Republik im Commonwealth. Staatsoberhaupt, Oberbefehlshaber der Streitkräfte

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Recht

An der Spitze der Gerichtsorganisation steht der Oberste Gerichtshof (Supreme Court), der auch als Verfassungsgericht fungiert;

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge wurde am 2. 2. 1990 erstmals gezeigt. Ihre Symbolik ist in der namibischen Verfassung verankert. Das

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Nationalfeiertag

Der 21. 3. erinnert an die Erlangung der Unabhängigkeit 1990.

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Verwaltung

Namibia ist in 14 Regionen und nachfolgend in 121 Bezirke, die

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Parteien

Dominierende Kraft im Mehrparteiensystem ist die South West Africa People's Organization

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Gewerkschaften

Unter der SWAPO-nahen Dachgewerkschaft National Union of Namibian Workers (NUNW) arbeiten

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Bildungswesen

Der Aufbau des Schulswesens entspricht im Wesentlichen dem der Republik Südafrika. Es besteht eine

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Medien

Die Pressefreiheit ist durch ein vielfältiges Medienangebot und eine freie Berichterstattung gewährleistet. – Presse: Die auflagenstärksten Tageszeitungen

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der National Defence Force (ausschließlich Heerestruppen) beträgt rund 9 000

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Landesnatur

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Landschaft

Namibia erstreckt sich zwischen den Mündungen von Kunene (im Norden) und Oranje (im Süden). Die Küstenzone am Atlantik wird von der Wüste Namib eingenommen.

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Ausgetrocknete Fläche der Namib-Wüste in Namibia

Die Namib-Wüste ist von einer Vielfalt der Landschaftsformen gekennzeichnet, ausgetrocknete

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Klima und Vegetation

Das Klima ist subtropisch kontinental mit starken täglichen und jahreszeitlichen Temperaturschwankungen. Im Norden und Nordosten herrschen randtropische Verhältnisse. In der Landesmitte wird die

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Die Bevölkerung setzt sich aus verschiedenen ethnischen Gruppen zusammen. Den größten Anteil haben Bantuvölker, darunter die Ambo (47 %) im Norden (Ovamboland), die östlich benachbarten Kavango (9 %) und die Herero (7 %) im Kaokoveld, Hereroland und in der Landesmitte. Im Osten wohnen Tswana (etwa 0,5 %). Weitere Minderheiten sind die San (etwa

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Religion

Die Verfassung (Artikel 21) garantiert die Religionsfreiheit; alle Religionsgemeinschaften sind rechtlich gleichgestellt. Da es keine offiziellen Statistiken zur Religionszugehörigkeit gibt, müssen Schätzungen anderer Institutionen herangezogen werden. Danach sind etwa 97 % der

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Auch nach der politischen Unabhängigkeit ist Namibias Wirtschaft von der Republik Südafrika abhängig. Mit einem Bruttonationaleinkommen (BNE) von (2017) 4 600 US-$ je

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Bodenschätze

Mit über 40 % der Exporterlöse und einem Anteil von 12 % am BIP ist der Bergbau Schlüsselsektor

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Landwirtschaft

Rund 70 % der Bevölkerung sind direkt oder indirekt von der Landwirtschaft abhängig. Der Landbesitz ist jedoch äußerst ungleich

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Fischerei

Die Fischgründe des Benguelastromes vor der namibischen Küste zählen zu den

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Industrie

Die Industrie, die rund 14 % der Erwerbstätigen beschäftigt, ist nur wenig

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Tourismus

Innerhalb des Dienstleistungssektors wächst die Bedeutung des Tourismus (BIP-Anteil: rd. 15 %). Die Regierung fördert weniger den Massen- als den Ökotourismus,

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Außenwirtschaft

Die Außenhandelsbilanz ist negativ (Einfuhrwert 2016: 6,7 Mrd. US-$; Ausfuhrwert: 4,8

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Verkehr

Namibia ist verkehrsmäßig gut erschlossen. Die Hauptlinie des 2 687 km langen

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Geschichte

Bereits 27 000 bis 5 000 v. Chr. entstanden die ersten Felsmalereien der San und Bergdama. Im 13. Jahrhundert erreichten die Herero und Ambo die Küste des südlichen Afrika. Ende des 15. Jahrhunderts wurde die Landesküste von Portugiesen erstmals besucht, aber erst im 18. Jahrhundert wurde die Walvis Bay von Walfängern angelaufen. Vermutlich im 17./18. Jahrhundert wanderten von Norden Herero ein. Das 19. Jahrhundert war von Konflikten zwischen den Herero und den im Süden ansässigen Nama geprägt. Dabei errangen Kommandos der seit 1800 aus dem Kapland eindringenden Orlam,

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Namibia. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/namibia