Marokko, französisch Le Maroc [ləmaˈrɔk] beziehungsweise Le

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der am 1. 7. 2011 in einem Referendum gebilligten Verfassung ist Marokko eine konstitutionelle, demokratische und soziale Monarchie

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Recht

Die Rechtsprechung folgt französischem Vorbild. Für Muslime (in modifizierter Form auch für Christen) gilt

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Flagge und Wappen

Die mit der Unabhängigkeit 1956 eingeführte Nationalflagge zeigt in der Mitte des roten Tuchs das grüne Pentagramm

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Nationalfeiertag

Der 30. 7. erinnert an die Thronbesteigung von König Mohammed VI. im

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Verwaltung

Marokko (einschließlich der kontrollierten Teile der Westsahara) ist in 12 Regionen

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Parteien

Es existiert ein stark zersplittertes Mehrparteiensystem. Wichtige Parteien sind der Parti de la Justice

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Gewerkschaften

Zu den größten Gewerkschaftsorganisationen gehören die Confédération Démocratique du Travail (CDT;

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Bildungswesen

Der Ausbau des Bildungswesens gehört zu den Prioritäten der Politik, doch verbessern sich Quantität und

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Medien

Der Einfluss des Staates auf die Medien ist groß. Verbote, Tabuthemen und Einschüchterung schränken die Berichterstattung ein. – Presse: Wichtigste Verlagsorte sind Rabat und Casablanca. Die größten

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Freiwilligenarmee (bis 2006 Wehrpflicht) beträgt 196 000 Mann. Die paramilitärischen Kräfte (Gendarmerie Royale

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Landesnatur

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Landschaft

Marokko reicht von der Straße von Gibraltar im Norden bis südlich des Wadis Draa. Morphologisches »Rückgrat« ist der 700 km lange Hohe Atlas mit der höchsten Erhebung des Landes (Jabal Toubkal, 4 167 m über dem Meeresspiegel); im Südwesten ist ihm der

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Klima

Marokko hat überwiegend mediterranes Klima. Der große Gebirgsbogen unterteilt es in ein atlantisch-mediterranes Gebiet im Westen (von

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Vegetation

Im beregneten Gebiet herrschen – außerhalb des Kulturlands – mediterrane Strauchvegetation, bei über 600

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Marokkos Bevölkerung setzt sich überwiegend aus Arabern, Berbern und arabisierten Berbern zusammen. Als ursprüngliche Bewohner des Maghreb leben die Berber meist in festungsartig gebauten Siedlungen (Kasbahs) in den Gebirgsregionen des Hohen und Mittleren Atlas und seinem Vorland, im Gebiet des Sous sowie im zentralen und östlichen Rif.

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Marokko: Aït-Benhaddou

Aït-Benhaddou am Hohen Atlas im Südosten Marokkos ist ein typischer Ksar (befestigtes Berberdorf) mit Wohnburgen aus Lehm. Er gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

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Ksar: Aït-Benhaddou in

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Religion

Die Verfassung beschreibt Marokko in der Präambel als islamischen Staat und bestimmt (Artikel 6) den Islam zur Staatsreligion; geschützt ist das Recht der Religionsausübung angestammter nicht islamischer Religionen, nicht jedoch die Konversion vom Islam

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Marokko befindet sich in einem tiefgreifenden Wandlungsprozess vom Agrarland zum Industrie- und Dienstleistungsstaat. Programme zur Strukturanpassung haben in den letzten Jahren zu einer Verbesserung

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Landwirtschaft

Im Agrarsektor arbeiten 37,7 % der Erwerbspersonen; sie erwirtschaften (2016) 13,6 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

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Forstwirtschaft

Durch Raubbau in den vergangenen Jahren sind nur noch etwa 12,6 %

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Fischerei

Der Fischfang konzentriert sich auf die Atlantikküste, wo kühle Auftriebswasser des

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Bodenschätze

Der Phosphatabbau hat nach wie vor eine große, wenn auch abnehmende

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Energiewirtschaft

Im Energiesektor ist Marokko derzeit fast vollständig von Importen abhängig. Die

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Industrie

Im produzierenden Gewerbe (einschließlich Bergbau) werden 29,5 % des BIP erwirtschaftet. Regionaler

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Tourismus

Marokko ist das beliebteste Reiseland Nordafrikas. Der Tourismus erbringt ein Drittel der Devisenerlöse. Die Mehrzahl der (2016) 10,3 Mio. ausländischen Besucher kommt aus Frankreich, Spanien, Großbritannien und Deutschland. Reiseziele sind u. a. antike Ruinenstätten aus phönikischer, punischer und römischer Zeit, die vier Königsstädte Rabat, Fès, Marrakesch und

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Außenwirtschaft

Die Außenhandelsbilanz ist stark defizitär (Einfuhrwert 2016: 41,7 Mrd. US-$; Ausfuhrwert:

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Verkehr

Das Verkehrsnetz ist vor allem im Norden und Nordwesten gut entwickelt. Wichtigster Verkehrsträger für den Gütertransport

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Geschichte

In dem von selbstständigen Berberstämmen bewohnten Land haben phönikische, später karthagische Einflüsse nur an wenigen Küstenplätzen Bedeutung gehabt (um 1100–146 v. Chr.). 42 n. Chr. wurde Marokko mit Teilen des späteren Algerien zur römischen Provinz Mauretania Tingitana (Mauretania) zusammengefasst. Im 5. Jahrhundert kam es unter wandalische, im 6. Jahrhundert unter byzantinische Herrschaft. Um 700 drangen erstmals muslimische Araber in das Land ein, die von hier aus Züge nach Südwesteuropa unternahmen. Idris I., ein Nachkomme Mohammeds, gründete 789 im westlichen Nordafrika die Dynastie der Idrisiden

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Informationen zur marokkanischen Kultur

Informationen zur marokkanischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Marokko. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/marokko