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Liedgattungen

Von der Entstehung her unterscheidet man Volkslied und Kunstlied, von der Besetzung her Solo- und Chorlied mit oder ohne Instrumentalbegleitung, auch ein- oder mehrstimmiges Lied,

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Mittelalter

Im altgermanischen Bereich war das Heldenlied verbreitet; eine Rekonstruktion der Melodien dürfte aber kaum möglich sein. Die

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Renaissance

Die Geschichte des mehrstimmigen Liedes beginnt nach Ansätzen bei Oswald von Wolkenstein mit den schlichten dreistimmigen

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Barock

Der Generalbasssatz des 17. Jahrhunderts wurde auch für die Liedkomposition verbindlich, die unter dem Einfluss der Monodie affektdarstellende Züge (Affektenlehre) gewann. Von barocken Dichtern

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Klassik und Romantik

Obwohl für die Wiener Klassiker das Liedschaffen insgesamt am Rande lag, stammen u. a. von J. Haydn, W. A. Mozart (»Das Veilchen«) und L. van Beethoven (Gellertlieder) einige bedeutende Beiträge für diese Gattung. F. Schubert führte das klavierbegleitete Kunstlied, auch als Liedzyklus (»Die schöne Müllerin«, »Winterreise«), durch einen Reichtum an Gestaltungsmöglichkeiten erstmals zu

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20. Jahrhundert

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts machte M. Reger mit der neuen Gattung des Orgelliedes auf sich aufmerksam, wobei er selbst als Begleiter z. B. bei der Uraufführung der »Zwei Geistlichen Lieder« (ohne op.-Zahl) 1900 in Erscheinung trat. Daneben entstanden auch in

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Quellenangabe
Brockhaus, Musikgeschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/lied/musikgeschichte