Der Liberalismus als philosophisch-politische Lehre beruht auf dem wirtschaftlichen Liberalismus, der seinen Vorläufer in der Lehre der Physiokraten im 18. Jahrhundert hat. Theoretisch ausgearbeitet wird er in der klassischen Nationalökonomie (A. Smith, D. Ricardo, J. S. Mill). Das Eigeninteresse gilt ihr als stärkste Antriebskraft des wirtschaftlichen Handelns, das sich nur im freien Wettbewerb voll entfalten kann und im Preismechanismus eine Selbststeuerung besitzt. Staatliche Eingriffe und Steuerungsbemühungen hemmen das Wirtschaftsleben und mindern die wirtschaftliche Leistungskraft. Freies Spiel der Kräfte im Wettbewerb führt für den Liberalismus

(80 von 582 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Quellenangabe
Brockhaus, Wirtschaftsliberalismus. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/liberalismus/wirtschaftsliberalismus