Die großen Lehrer der Teezeremonie, Sen no Rikyū und Kobori Enshū (* 1579, † 1647), wirkten als Meister der Ästhetik. Verhaltene Schlichtheit der Form, wie sie die Teezeremonie verlangte, zeigte sich besonders in der Gartenkunst und der Keramik (Chaki). Diese entstand unter Einfluss koreanischer Töpferwerkstätten auf Kyūshū und in den seit der Kamakurazeit etablierten Keramikzentren wie Shigaraki und Bizen. In Kyōto begann die Produktion des Raku-yaki.

Die Textilkunst zeigt große Prachtentfaltung, v. a. bei den reichen Nō-Gewändern. Die Shintōanlagen wurden ganz buddhistischen Tempelbauten

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Quellenangabe
Brockhaus, (1603–1868). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/japanische-kunst/edozeit/1603-1868