Tokio, amtlich japanisch in lateinischen Buchstaben Tōkyō [»Osthauptstadt«], bis 1868 Edo, Yedo, Hauptstadt Japans, auf Honshū, an

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Kulturelle Einrichtungen

Das politische, kulturelle und wirtschaftliche Leben Japans ist auf Tokio ausgerichtet. Tokio ist Residenz (seit 1869) des Kaisers (Tenno) und Sitz von Parlament und Regierung, auch eines katholischen Erzbischofs. Zu den Bildungseinrichtungen gehören die

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Wirtschaft und Verkehr

Tokio ist Wirtschaftsschwerpunkt Japans und einer dicht besiedelten, weit über die Präfektur Tokio hinausreichenden Industrieregion (Keihin und Keiyō), die die innere Tokiobucht von der Dreimillionenstadt Yokohama über Tokio bis Chiba umgibt und sich in der westlichen Kantōebene erstreckt. Nach New York ist

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Stadtbild

Wegen der wiederholten Zerstörungen durch Feuer und Erdbeben (vor allem 1923) sowie der im Zweiten Weltkrieg hat Tokio nur wenige historische Bauten und Anlagen. Bedeutende Shintō-Schreine sind der Meiji-Schrein, in dem der Kaiser Mutsuhito verehrt wird (1920, 1958 wieder aufgebaut), der Tōshōgū-Schrein (1626, im Gongenstil, einer Verschmelzung von shintoistischen und

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Geschichte

Das Gebiet um die heutige Stadt war nach archäologischen Funden bereits zur Jōmonzeit (um 7500 v. Chr.) besiedelt. 1457 gewann mit dem von Ōta Dōkan (* 1432, † 1486), einem Vasallen der das Gebiet beherrschenden Uesugi-Sippe, begonnenen Bau der Burg Edo (Edo-jō) das am Rand der Musashi-Ebene angelegte Dorf Edo Bedeutung. 1524 fiel die Burg den in Odawara

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Quellenangabe
Brockhaus, Tokio. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/tokio