Gentechnologie, Gentechnik, Teilgebiet der Biotechnologie, das sich mit der Isolierung, Analyse,

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Grundlagen und Methoden

Die Anfänge der Gentechnologie liegen in den 1970er-Jahren. Waren zunächst v. a. die einfach strukturierten Bakterien und Viren Objekte der Gentechnologie, befasste sich bald darauf die grüne und rote Gentechnologie mit der Veränderung von Genen aus Pflanzen und Tieren. Der rasche Fortschritt war v. a. bedingt durch die Entwicklung von DNA-Isolierungsverfahren in Verbindung mit Fragmentierungs- und Verknüpfungsmethoden, durch die Möglichkeit zur schnellen und einfachen Aufklärung von Nukleotidsequenzen sowie durch die Entwicklung von geeigneten DNA-Transportsystemen, den sogenannten Vektoren.

Grundlegend für die gezielte

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Risiken der Gentechnologie, rechtspolitische und ethische Aspekte

Die Fragen nach möglichen Gefahren und Risiken der Gentechnologie wurden erstmals von einigen in der gentechnologischen Forschung arbeitenden Wissenschaftlern auf der Gordon-Konferenz im Juni 1973 erhoben. Eine breitere Öffentlichkeit erreichte dann die Konferenz von Asimolar im Februar 1975, an der 140 Wissenschaftler aus 17 Ländern teilnahmen. Im Ergebnis dieser und folgender, teilweise sehr kontrovers geführter Diskussionen erließen die National Institutes of Health (NIH) in den USA Richtlinien für die weitere gentechnologische Forschung. 1978 gab auch in Deutschland der Bundesminister für

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Anwendungen

Der größte Anwendungsbereich der Gentechnologie ist zweifellos die Grundlagenforschung. Zu den wichtigsten Errungenschaften der gentechnologischen Methodik zählen die durch sie gewonnenen Einsichten zur Regulation der Genaktivität, die Aufklärung der molekularen Mechanismen von Entwicklung und Differenzierung und die Erklärung der Antikörpervielfalt. Eine wichtige wissenschaftliche Anwendung der Gentechnologie ist die Bereitstellung von üblicherweise nur in Spuren auftretenden Proteinen in Quantitäten, die proteinchemische Analysen erlauben. Dies wurde möglich, indem die zugrunde liegenden Gene in solche Vektoren eingebaut wurden, die deren normalerweise geringe Transkription

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Werke

Weiterführende Literatur:

E.-L. Winnacker: Gene und Klone. Eine Einführung in die Gentechnologie (1984);
J. D. Watson: Rekombinierte DNA (aus
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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Gentechnologie. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/gentechnologie