Trotz des Fehlens einer staatlichen Zentralgewalt waren die estnischen Landschaften in

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Estland als Teil des Ordensstaates

Nach fehlgeschlagenen Versuchen einer friedlichen Missionierung verlieh Papst Innozenz III. im Oktober 1204 der Livlandfahrt den Rang eines Kreuzzuges. 1208–27

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Landesteilung und Schwedenzeit

Der 150-jährige Kampf der Großmächte um die Vorherrschaft im Baltikum begann

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Russische Herrschaft und Aufschwung der Nationalbewegung

Im Großen Nordischen Krieg (1700–21) wurde Estland dem Russischen Reich angegliedert. Dabei garantierte Peter I., der Große, die alten Privilegien der deutschbaltischen Ritterschaften (Frieden von Nystad, 1721).

Die Bauernbefreiung (1816/19) führte durch den Verlust

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Estland als unabhängiger Staat (1918–40)

In der Nacht vom 24. 2. zum 25. 2. 1918 nutzte ein sogenanntes »Rettungskomitee« unter K. Päts die kurze Frist nach dem Abzug der Bolschewiki unmittelbar vor dem Einmarsch der Deutschen, um

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Estland im Zweiten Weltkrieg – sowjetische Annexion und deutsche Besetzung

Als Folge des Hitler-Stalin-Paktes (23. 8. 1939) besetzten am 17. 6. 1940 sowjetische

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Sowjetische Herrschaft und Souveränitätsbewegung – die »Estnische SSR« (1940/44–1990)

Vor der Wiedereinnahme der baltischen Staaten durch die Sowjetarmee im September 1944 flohen etwa 69 000 Esten ins Exil. Sie leben heute vorwiegend in den USA, Kanada und Schweden. Zur Schwächung der Partisanenbewegung (»Waldbrüder«) wurde die Kollektivierung der Landwirtschaft schon im Jahre

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Nach der Wiederherstellung der Unabhängigkeit – Estland seit 1991

Nachdem in einer Volksbefragung am 3. 3. 1991 rund 78 % der Stimmberechtigten für ein unabhängiges Estland votiert hatten, erklärte das Land – v. a. unter dem Eindruck des Putschversuches konservativer Kräfte in Moskau (19. 8. 1991) – am 20. 8. 1991 die Wiederherstellung der Unabhängigkeit; es folgte eine Welle der diplomatischen Anerkennungen mit der Aufnahme Estlands in die KSZE (10. 9. 1991) und die UNO (17. 9. 1991).

Innenpolitisch fanden nach der Annahme einer neuen Verfassung durch ein Referendum (28. 6. 1992) am 20. 9. 1992 Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt,

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/estland/geschichte