Die in der deutschen Romantik herrschende Musikästhetik geht auf L. TieckH. Wackenroder und insbesondere auf E. T. A. Hoffmann zurück. Mit ihrer Idee einer absoluten Musik, wonach Instrumentalmusik tiefere Bereiche des Bewusstseins erschließe und mithin einen Vorrang gegenüber der Vokalmusik und zumal der Oper beanspruchen könne, war um die Wende zum 19. Jahrhundert ein Ansatz formuliert, der eine Dominanz der Sinfonie (und, in zweiter Instanz, auch der Kammermusik) postulierte. F. Mendelssohn Bartholdy und R. Schumann übernahmen v. a. von Beethoven das klassische Formengehäuse (Sinfonie, Sonate usw.),

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Quellenangabe
Brockhaus, Romantik. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/deutsche-musik/romantik