chinesisches Theater [ç-]. Das chinesische Theater war bis zur Einführung des Sprechtheaters im frühen

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Frühformen

Theatrale, Geschichten darstellende Aufführungen gab es – nach Tänzen und Gesängen von Schamanen sowie

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Entwicklung des Theaters zur Kunstform

Früheste Blütezeit des chinesischen Theaters war die Yuan-Dynastie (1271–1368). Das Yuan-Theater (Zaju, Tsa-chü) bezieht seine Struktur aus dem klassischen, formstrengen Drama Chinas: Ein Zaju (Tsa-chü) hat fast immer vier Akte. Über die meisten Yuan-Dramatiker ist wenig bekannt. Guan Hanqing (Kuan Han-ch'ing, 13. Jahrhundert) war der produktivste; u. a. schrieb er »Die ungerechte Bestrafung der Dou E« (»Dou E yuan«) über eine Frau,

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19. Jahrhundert – Entstehung der Pekingoper

Die Pekingoper breitete sich im 19. Jahrhundert aus. Sie ist kein literarisches Drama, sondern Bühnentheater, dominiert durch wirkungsmächtige Schauspieler, weniger durch

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20. Jahrhundert – Entwicklung des Sprechtheaters

Das Sprechtheater ist erst Anfang des 20. Jahrhunderts bekannt geworden. Ein Impuls ging von der Bewegung des 4. Mai 1919 aus, mit der das Sprechtheater neben der Prosa in den Mittelpunkt des Interesses rückte; es schien fähig, das Alltagsleben, die Probleme des Individuums und seiner gesellschaftlichen Beschränkungen zu beleuchten. »Ibsenismus« war das Schlagwort für die Forderung, gesellschaftliche Missstände

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Jüngere Entwicklungen

Nach der Kulturrevolution trat eine neue Dramatikergeneration hervor, zu der Gao Xingjian (Kao Hsing-chien) zählt. Er verfasste u. a. mit »Die Busstation« (Uraufführung

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Quellenangabe
Brockhaus, chinesisches Theater. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/chinesisches-theater