freies Theater, Off-Theater, alternatives Theater. Als freies Theater bezeichnen sich im deutschsprachigen Kulturraum seit den späten 1960er-Jahren Theatergruppierungen, die

(19 von 130 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Freies Theater in Deutschland

Anfänge: Die Arbeit des freien Theaters war in ihren Anfängen vom Studententheater der 1960er-Jahre, welches v. a. durch einen experimentellen Umgang mit Texten und Theaterformen von sich reden machte, sowie Ideen der Studentenbewegung und der außerparlamentarischen Opposition (APO) inspiriert. Professionelle Theaterleute und engagierte Laien versuchten v. a., für das Theater eine politisch wirksame Dimension zurückzugewinnen. Dies schien in der Bundesrepublik

(58 von 408 Wörtern)

Internationale Impulse

Situation außerhalb des deutschsprachigen Raums: Die Versuche der Neubestimmung des Theaters hinsichtlich seiner Organisationsprozesse und Aufführungsformen waren kein ausschließlich auf Westdeutschland beschränktes Phänomen. Entsprechende Entwicklungen waren vielmehr in allen europäischen Ländern und v. a. in den USA

(36 von 252 Wörtern)

Jüngere Entwicklungen

Wachsender Einfluss von Theaterfestivals: In den 1990er-Jahren hatte sich das freie Theater nicht nur bis in Bereiche des Tanztheaters und Tanzes weiter ausgebildet, sondern näherte sich auch – durch die wachsende Zahl von Theaterfestivals mit den

(35 von 246 Wörtern)

Werke

Weiterführende Literatur:

R. Harjes: Handbuch zur Praxis des Freien Theaters (1983);
E. Barba: Jenseits der schwimmenden Inseln. Reflexionen mit
(17 von 116 Wörtern)

Quellenangabe
Brockhaus, freies Theater. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/freies-theater