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Wirtschaft

China hat (nach den USA) die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Das chinesische Wirtschaftssystem befindet sich seit Ende der 1970er-Jahre in einem tiefgreifenden Wandel, in dessen Mittelpunkt der Übergang von zentralen zu dezentralen Lenkungsmechanismen und eine Auffächerung der Eigentumsstruktur stehen. Seit 1992 heißt das Ziel der Reform der Wirtschaftsordnung »sozialistische Marktwirtschaft mit chinesischen Merkmalen«. Diese Umstrukturierung der wirtschaftlichen Struktur hat trotz aller ökonomischen Probleme seit 1978 ungewöhnliche jährliche Wachstumsraten von etwa 9,5 % entwickelt. So hat sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen 1978

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Landwirtschaft

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China: Reisterrassen

Kunstvoll angelegte und künstlich überflutete Reisterrassen bestimmen vor allem in Südostasien, Hinterindien und Ostasien das Landschaftsbild. Reis ist in vielen Staaten Asiens das Hauptnahrungsmittel.

14 % der Gesamtfläche sind als Ackerland und 42 % als Weideflächen ausgewiesen; die restliche Landesfläche entfällt auf andere Nutzungsarten (Siedlungsflächen, Wälder) oder Brachland (Wüsten, Hochgebirgsregionen). Die relativ geringe

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Forstwirtschaft

Es gibt keine verlässlichen Angaben zur Waldflächengröße. Die Waldbedeckung wird auf 22,1 % der Gesamtfläche Chinas geschätzt und

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Fischerei

Die Meeres- und Süßwasserfischerei nahm vor allem seit 1978 erheblich zu. Es existiert eine breite

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Bodenschätze

China gehört zu den Staaten der Erde, die mit einem reichen Maß an Bodenschätzen ausgestattet sind. Unter den 163 Typen an

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Energiewirtschaft

Die meisten Wirtschaftssektoren sind durch eine hohe Abhängigkeit von Kohle gekennzeichnet, die rd. 62 % der Energieversorgung ausmacht; ein Anteil, der sich seit Ende der 1970er-Jahre nur wenig verändert hat. Trotz einer Produktion von 1,75 Mrd. t Öläquivalent (2017) war die Versorgung der Elektrizitätswerke nicht ausreichend, u. a. aufgrund unzureichender Transportkapazitäten der Eisenbahn.

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Industrie

Die industrielle Struktur des Landes war bis 1949 auf relativ wenige Industriezweige und vor allem auf eine Konzentration der Standorte im Küstenraum beschränkt. Beispielsweise waren Leicht- und Textilindustrie seit dem 19. Jahrhundert in Schanghai konzentriert. Industrieregionen entwickelten sich zwischen den beiden Weltkriegen in einer Reihe von Städten entlang des Jangtsekiang. Schwerindustrie entstand im Nordosten und begann sich auch im Norden zu entwickeln. Noch 1948 waren rd. 80 % aller damals modernen Industriebetriebe in den Küstenstädten lokalisiert. Nach 1949 unternahm die neue Regierung

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Tourismus

Der Tourismus war in China bis Mitte der 1970er-Jahre so gut wie unbekannt, nur ideologisch nahestehende Gäste und berufliche Spezialisten durften das Land besuchen. Sobald sich China zu öffnen begann, insbesondere seit Beginn der 1980er-Jahre, wurde vor allem die wirtschaftliche Seite des Tourismus entdeckt und der Zuwachs an ausländischen Touristen nahm ein bis dahin absolut unbekanntes Ausmaß an. Daneben entwickelte sich nach anfänglicher Verzögerung rasch der Binnentourismus. Das Wachstum des internationalen Tourismus zeigen folgende Daten: 1978 kamen 1,8 Mio. Touristen

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Außenwirtschaft

Die außenwirtschaftliche Öffnung setzte Anfang der 1980er-Jahre mit der Bildung von Sonderwirtschaftszonen in den südlichen Küstenprovinzen ein. Dort können auch ausländische Unternehmen, denen besondere Investitionsanreize eingeräumt werden, unter marktwirtschaftlichen Bedingungen für den Export produzieren. Da dieses Experiment durchaus erfolgreich war, wurden weitere Zonen beziehungsweise »offene Küstenstädte« eingerichtet (1984 14 offene Küstenstädte, 1990 die äußerst erfolgreiche Pudong New Area in Schanghai).

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Schanghai: Pudong

Pudong ist die seit 1990 errichtete Sonderwirtschaftszone Schanghais. Sie dient u. a.

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Verkehr

Die drei Verkehrsträger Schiene, Straße und Wasser sind je nach ökonomischer und auch topografischer Situation unterschiedlich dominant. Insgesamt hat der Ausbau des Netzes mit der schnellen Wirtschaftsentwicklung nicht Schritt halten können, insbesondere hinsichtlich der Transportkapazitäten für Rohstoffe aus Nordostchina und den Zentralprovinzen in die dynamischen Küstenprovinzen im Osten. Der Norden und Nordosten sowie einige Regionen an der Ostküste sind relativ gut an das Schienennetz angeschlossen, während in Süd- und Westchina Eisenbahnstrecken fehlen. Die Streckenlänge

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Quellenangabe
Brockhaus, Wirtschaft und Verkehr. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/china-30/wirtschaft-und-verkehr