Vermutlich im 15./16. Jahrhundert unterwarfen aus dem Norden eingewanderte Tutsi (Hima) die Twa und die bäuerlichen Hutu und errichteten den Staat Burundi, dessen erbliche Könige (Titel: Mwami) im 19. Jahrhundert mit der Häuptlingsaristokratie rivalisierten. 1890 wurde Burundi ein Teil Deutsch-Ostafrikas (1903 Unterwerfung des Mwami Mwezi II. Gisabo [* 1840, † 1908]), 1923 (als Urundi) mit Ruanda belgisches Völkerbundsmandat, 1946 belgisches UN-Treuhandschaftsgebiet Ruanda-Urundi. Beide Kolonialregime stützten durch das System der »indirekten Herrschaft« die Macht des 1915–66 herrschenden Mwami Mwambutsa IV. (* 1912, † 1977). Besonders unter belgischer

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/burundi/geschichte