Bronzezeit [ˈbrɔ̃ːsə-], vorgeschichtliche Epoche, die durch die überwiegende Verwendung von Bronze für die Herstellung von Geräten, Waffen und Schmuck gekennzeichnet ist. Sie folgt zeitlich der Jungsteinzeit, zu der bereits Kupfer verarbeitende Kulturen gehörten (Kupfer- oder Steinkupferzeit, auch als eigene Epoche abgetrennt), und wird von der Eisenzeit abgelöst. Die Übergänge sind jeweils fließend.

Bronzezeitliche Kulturen gab es zwischen der 2. Hälfte

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Die Entwicklung in Europa

Zinnbronze kam im Vorderen Orient und im Mittelmeerraum um 3000 v. Chr. in Gebrauch, etwas später auch in Südosteuropa und ab 2000 v. Chr. auch in Mitteleuropa. Ein kausaler Zusammenhang zwischen den frühen Kupferbergwerken (z. B. Ai Bunar, Bulgarien) und den kupferzeitlichen Kulturen in Südosteuropa (z. B. Warna, Bulgarien; um 4100 v. Chr.) mit beginnender Bronzetechnologie konnte bisher allerdings nicht nachgewiesen werden. Kenntnisse über die Herstellung

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Perioden der Bronzezeit

Neben der Grobgliederung in frühe, mittlere und jüngere Bronzezeit gibt es v. a. für den nordalpinen und den Nordischen Kreis jeweils spezielle Gliederungssysteme. Für den Bereich Süddeutschland wird das Schema von P. Reinecke (Stufen A–D der Bronzezeit und A–B der Hallstattzeit, die Reinecke noch als endbronzezeitlich definierte) angewendet, für den Bereich Norddeutschland, Dänemark und Südskandinavien (Nordischer Kreis, Nordische Bronzezeit) das aus sechs Perioden bestehende Gliederungssystem von O. Montelius; Perioden I–III bilden hier die ältere, Perioden IV–VI die jüngere Bronzezeit.

Frühe Bronzezeit: Sie umfasst

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Bronzezeit. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/bronzezeit