Bangladesch [-ʃ], Bangladesh, amtlich Bengali Gana Prajatantri Bangladesch [-dʒa-]

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Landesporträt

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Bangladesch: Flagge

Die Flagge von Bangladesch zeigt eine rote

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Geografie

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Landschaft

Bangladesch grenzt im Süden an den Golf von Bengalen, im Westen, Norden und Osten an Indien und im Südosten an Myanmar.

Bangladesch liegt im Bereich des Unterlaufs und Zusammenflusses von Ganges und Brahmaputra

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Klima

Bangladesch hat ein tropisches Monsunklima; die Niederschlagsmengen betragen im Jahresdurchschnitt

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Vegetation

Ingesamt sind nur noch 11 % der Landesfläche bewaldet. Die ursprüngliche Pflanzen-

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Gesellschaft

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Bevölkerung

Etwa 95 % der Bevölkerung sprechen Bengali, die Flüchtlinge aus Indien (Biharis) Urdu und die Stammesbevölkerung der Chittagong Hill Tracts tibetobirmanische Sprachen. Mit 1 265 Einwohnern/km² (2017) zählt Bangladesch zu den am dichtesten besiedelten Ländern

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Religion

Die Verfassung bestimmt den Islam zur Staatsreligion und schützt, bezogen auch auf

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Politik und Recht

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Politik

Nach der durch Referendum vom 15. 9. 1991 gebilligten Änderung der Verfassung von 1972 ist

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Nationalsymbole

Die 1972 eingeführte Nationalflagge ist ein grünes Flaggentuch mit einer roten

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Parteien

Die Parteien, deren Tätigkeit lange Zeit verboten oder politisch eingeschränkt war,

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Gewerkschaften

Nach der Aufhebung des Gewerkschaftsverbots 1986 entstanden neben den über 20

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Militär

Die Gesamtstärke der Freiwilligenarmee beträgt rund 157 000, die der paramilitärischen Kräfte

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Verwaltung

Bangladesch ist administrativ in 7 Provinzen (division) und nachfolgend in 64 Distrikte

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Recht

An der Spitze der Gerichtsbarkeit steht der Oberste Gerichtshof (Supreme Court) mit

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Bildungswesen

Trotz einiger Erfolge ist das Bildungswesen aufgrund jahrzehntelanger Versäumnisse und angesichts der enormen Bevölkerungszunahme

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Medien

Meinungs- und Pressefreiheit sind durch die Verfassung geschützt, allerdings brauchen private Radio- und Fernsehsender eine staatliche Lizenz. Journalisten sind immer wieder staatlichen Repressionen ausgesetzt. Presse: Es gibt mehr

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Wirtschaft

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Wirtschaft

Mit einem Bruttonationaleinkommen (BNE) von (2017) 1470 US-$ je Einwohner zählt Bangladesch zur Gruppe der  Entwicklungsländer mit mittlerem Einkommen im unteren Bereich. Vor der Unabhängigkeit war Bangladesch landwirtschaftliches Hinterland und

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Landwirtschaft

Wichtigster Wirtschaftssektor ist die Landwirtschaft, die 15,5 % zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) beiträgt. Insgesamt werden zwei Drittel der Gesamtfläche agraisch genutzt,

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Bodenschätze

Wichtigster Rohstoff der wenigen Bodenschätze ist das Erdgasvorkommen im Nordosten zwischen

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Industrie

Die Industrie, die (2015) 28,1 % des BIP erwirtschaftet, ist durch eine

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Tourismus

Der Tourismus in Bangladesch ist kaum entwickelt. Reisende aus dem Ausland

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Verkehr

Das Verkehrswesen ist trotz Erneuerung von Eisenbahnstrecken (Gesamtlänge: 2 835 km) und Fernverkehrsstraßen (21 300 km,

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Geschichte

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Separater östlicher Staatsteil Pakistans (1947–71)

Bei der Teilung Indiens (1947) kam der mehrheitlich muslimische Teil Bengalens an Pakistan und

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Unabhängigkeitsbewegung und indisch-pakistanischer Waffengang (1971)

Am 26. 3. 1971 proklamierte M. Rahman, der Führer der Awami-Liga, die unabhängige Republik Bangladesch. Mithilfe der Armee unterdrückte die pakistanische Zentralregierung

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»Volksrepublik« unter Mujibur Rahman (1971–75)

Nach der Kapitulation der pakistanischen Truppen (16. 12. 1971) trat im Januar 1972 der aus pakistanischer Haft entlassene M. Rahman als Premierminister an die

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Bangladesch unter Kriegsrechtsadministration und Präsidialherrschaft (1976–90)

Nach weiteren Militärputschen setzte sich General Zia ur-Rahman als maßgeblicher Politiker in Bangladesch durch. Seit 1976 »Oberster Kriegsrechtsadministrator« und seit 1977 zugleich Staatspräsident, leitete er,

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Rückkehr zum parlamentarischen System und Machtkampf zweier Politikerinnen (seit 1991)

Die Parlamentswahlen am 27. 2. 1991 gewann die BNP unter Führung von Khaleda Zia, die 1981 das politische Erbe ihres ermordeten Mannes Zia ur-Rahman angetreten hatte. Im März 1991 übernahm sie als erste Frau im islamischen Bangladesch das Amt des Premierministers. Nach einer Verfassungsänderung per Referendum im September 1991 (Ersetzung des Präsidialregimes durch ein parlamentarisches System) wurde im Oktober 1991 Abdur Rahman Biswas (*1926) zum Staatspräsidenten gewählt.

Die militärische Verfolgung von in Birma lebenden Muslimen (die ethnisch mit den Bengalen verwandten

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Kultur

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Bagherhat

Die Altstadt von Bagherhat im Südwesten Bangladeschs

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Quellenangabe
Brockhaus, Bangladesch. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/bangladesch