Bei den Wahlen 1983 siegte der Kandidat der UCR, R. Alfonsín. Als Präsident (1983–89) war er bestrebt, den Widerstreit zwischen Peronismus und Militärherrschaft, der seit dem Zweiten Weltkrieg die argentinische Innenpolitik belastete, auf demokratischem Wege aufzulösen. Unter dem Druck einer Wirtschaftskrise und hoher Auslandsschulden bemühte er sich um Sparsamkeit und Ausgleich der Zahlungsbilanz, hatte aber wenig Erfolg. Im Dezember 1985 verurteilte ein Militärgericht zahlreiche Militärs wegen Menschenrechtsverletzungen zu Gefängnisstrafen (u. a. den früheren Präsidenten Videla zu lebenslänglicher Haft, Begnadigung 1990).

Nach Putschversuchen

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Quellenangabe
Brockhaus, Die neuere Entwicklung. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/argentinien/geschichte/die-neuere-entwicklung-seit-1983